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Winterfeier 6.01.2017

interfeier SPD Baiertal: Mut zur Zukunft

Auf ein arbeitsreiches Jahr 2016 der SPD Baiertal konnte Marianne Kammer bei der Winterfeier ihres Ortsvereins zurückblicken. Für die Bürgerschaft da zu sein und mit ihr gemeinsam das Zusammenleben in der Gemeinde menschlicher zu gestalten, sei ihr und allen Mitgliedern der SPD Verpflichtung. "Wenn wir mutig sind, dann wird die Sozialdemokratie viele Wählerinnen und Wähler überzeugen. Wer für soziale Gerechtigkeit kämpft, dem wird das Regieren in Berlin bei den Bundestagswahlen im September zugetraut", betonte sie mit dem Blick auf die große politische Entscheidung, die im Herbst ansteht.

Die SPD Baiertal zeigte sich in ihrer traditionellen Winterfeier geschlossen und entschlossen. Und sie versteht zu feiern.

Die Aufgabe, Mitglieder zu Ehren, nahm Gert Weisskirchen wahr.

Margot Sandritter ist seit 45 Jahren Sozialdemokratin. Vor dem überwältigenden Wahlsieg von Willy Brandt hatte sie 1971 Partei ergriffen für tiefgreifende soziale Reformen. Die beste Zeit für die Arbeitnehmerschaft und ihre Familien brach an. Die Hand des Ausgleichs reichte die sozialliberale Regierung nach Osten. "Wir wollen gute Nachbarn sein im Innern wie nach außen", dieses Ziel hatte Willy Brandt für die SPD bestimmt und die Mehrheit in Deutschland dafür gewonnen. Margot Sandritter hatte in diesen Jahren viele Aufträge übernommen: sie war Vorsitzende, Mitglied im Vorstand und lange Jahre Mitglied im Ortschaftsrat.

Marianne Kammer ist der "Fels auf dem die SPD Baiertal" gebaut ist. Vor 20 Jahren ist sie in die SPD eingetreten. Sie streitet für das Recht, dass alle Menschen Anspruch auf gleiche Chancen in der Gesellschaft haben. Immer neu gelingt es ihr, Bürgerinnen und Bürgern aus sozialen Notlagen zu helfen. Im Stadtrat, im Kirchengemeinderat und nun ausschließlich im Ortschaftsrat setzen ihre Impulse unübersehbare Zeichen für ein besseres Zusammenleben.

Hermann Daeuble ist vor 15 Jahren in die SPD eingetreten. Als Mitarbeiter an der Universität Heidelberg hat er früh schon sich eingesetzt für die Interessen der ihm anvertrauten Kollegenschaft. Im Vorstand des Ortsvereins werden seine Ideen stets aufgegriffen. Lebhaft bereichert er die Meinungsvielfalt in der SPD. Auch deshalb wird er bei allen Wahlen in den Vorstand mit deutlichen Mehrheiten als Beisitzer gewählt.

Andrea Schröder-Ritzrau überbrachte die Grüße der SPD Rhein-Neckar. Zwar könne der Populismus kurze Erfolge zeigen, sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende. Angst aber sei kein guter Ratgeber. Und die Kräfte der Demokratie seien stärker. Die SPD als älteste demokratische Partei werde die Angriffe auf die Demokratie abwehren. Das werde sich 2017 überzeugend zeigen.

Karl Molitor brachte die Versammlung mit seinen Beiträgen wie in jedem Jahr zum Schmunzeln. Er las aus dem Buch "Lachen hilft", politische Witze vor, die Willy Brandt gesammelt hatte. Eine köstliche Probe wird vom Parteitag der SPD von 1982 in München berichtet. Dort wird "angekündigt, dass der Papst seine nächste Reise zur SPD mache. Warum? Weil er immer dorthin fährt, wo das Elend am größten ist."

 

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11.06.2019 08:55
Berliner Zeilen.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, auf solche Stunden und Tage in der SPD könnten wir alle auch gut verzichten. Andererseits: Wie immer muss es jetzt auch wieder weitergehen. In der Bundestagsfraktion haben wir mit Rolf Mützenich einen wunderbaren Kollegen für den Übergang bestimmt, den ich mir eigentlich auch für mehr als den Übergang vorstellen könnte. Und die Arbeit geht auch weiter… Wir haben am Freitag ein großes

Noch einmal jung sein und die Welt bereisen, das wünscht sich jeder. Für Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus den USA könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, voraussetzt es findet sich eine Gastfamilie in Deutschland für das Schuljahr 2019/2020. Ein internationaler Austausch, wie ihn dieses Programm anbietet, ist gerade für junge Leute unendlich wichtig. Ich hoffe sehr, dass sich auch im Wahlkreis Rhein-Neckar noch Gastfamilien finden. Im Auftrag des Deutschen

Die islamische Religionsgemeinde IGMG hatte zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen und Vertreter der Walldorfer Kirchen, Parteien und weiterer Organisationen waren der Einladung gefolgt. Das gemeinsame Fastenbrechen fand zum fünften Mal statt. Es wurde 2015 ins Leben gerufen als sich Walldorfer Religionsgemeinschaften gemeinsam um die Unterstützung der ankommenden Flüchtlinge kümmerten. Unter den Gästen war auch die Vorsitzende der SPD Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Vorstandsmitglied Akif Ünal, um sich beim gemeinsamen Essen

AKTUELLES AUS DEM LAND

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen - und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt. Bei der Vorstellung des Bündnisses am 29. Mai in Stuttgart haben die Partner ihre Motivation und ihre Beweggründe im Einzelnen dargelegt.

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