Gemeinsam. Gestalten. Nachhaltig.

SPD Wiesloch

Aktuelles

Jubiliäumsabend 1.02.16 im Clubbhaus Baiertal

Für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität. SPD Baiertal neugegründet 1946. Ach, wären doch die Deutschen 1925 der Sozialdemokratie gefolgt. In diesem Jahr beschloss die SPD ihr Heidelberger Programm. Darin forderte sie, unser Kontinent solle sich zusammenschließen zu den "Vereinigten Staaten von Europa". Acht Jahre später, 1933, beendete die Nazi-Diktatur die Demokratie der Weimarer Republik. Wovor die SPD zuvor gewarnt hatte, traf ein: wer Hitler gewählt hatte, wählte den Krieg. Dutzende von Millionen Menschen wurden gemordet, die Gesamtheit der europäischen Juden sollte ausgelöscht werden und mit ihnen die Sinti und Roma. Am Ende des zweiten Weltkriegs hatte Hitler Europa in Trümmern gelegt. Deutschland war geteilt. Und wieder flüchteten Menschen millionenfach und wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Ein Jahr nach Hitlers Krieg gründete sich die SPD Baiertal neu. Das war ein erstes Zeichen der Hoffnung für den demokratischen Anfang. Die siebzig Jahre seither sind für Deutschland die längste Zeit eines andauernden Friedens. Wir leben in den besten Jahren, die wir Deutsche je erfahren haben. Dafür stehen mit ihrer Lebensleistung Willy Brandt und Helmut Schmidt. Die SPD Baiertal freut sich darauf, in einer Feierstunde die siebzig Jahre seit der Neugründung zu erinnern. Wir gedenken besonders der Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland Gustav Zimmermann und Gotthold Eger und der Trägerin der Ehrenmedaille des Landes Baden-Württemberg Renate Weisskirchen. Mit vielen anderen haben diese drei herausragenden Sozialdemokraten im Gemeindetrat und im Ortschaftsrat ihrer Wählerschaft erfolgreich gedient. Die SPD Baiertal ist 70 Jahre jung. Sie wird die soziale Demokratie erweitern und mit der Bürgerschaft unserer Stadt für Frieden und Gerechtigkeit, für Freiheit und Solidarität ihr Bestes geben.   Herzlich laden wir ein Montag, 01.02. 2016, 19.30 Uhr Clubhaus der Spvvg. Baiertal Dietmar Nietan, MdB, Schatzmeister der SPD spricht Marianne Kammer, Vorsitzende der SPD Baiertal


Mehr zu diesem Thema:


Für uns im Landtag

AKTUELLES AUS DEM LAND

Neues Bafög: Mehr Unterstützung, mehr Flexibilität, mehr Gerechtigkeit

Seit über 50 Jahren unterstützt das Bafög junge Menschen bei ihrer Schul- oder Hochschulausbildung. Um die Förderung an die heutigen Bedürfnisse anzupassen, haben wir in dieser Wahlperiode das Bafög dreimal reformiert und nun ein neues Gesamtpaket verabschiedet. Mit dem in der letzten Woche verabschiedeten Paket sorgen wir nicht nur für mehr Flexibilität, bessere Startbedingungen und höhere Freibeträge ­- sondern auch für höhere Bedarfssätze und Wohnkostenzuschläge. Damit wird das Bafög besser und gerechter für alle.

"Das Wahlergebnis ist bitter für die SPD", sagt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Und es ist doppelt frustrierend, dass gerade Parteien der derzeitigen Bundesregierung deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Das darf man nicht übersehen und auch nicht wegdiskutieren."

Stoch fordert ein, Lehren zu ziehen: "Die SPD darf sich nicht länger in dauernde Kleinkriege ziehen lassen, die alle Leistungen der Regierung überschatten. Unsere Partei muss den Führungsanspruch in dieser Bundesregierung klarmachen. Und sie muss deutlicher zu der Politik stehen, die wir machen und die jetzt gemacht werden muss für dieses Land. Hoffentlich haben jetzt alle den Schuss gehört."

Das Rentenpaket II ist am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet worden. Noch vor der Sommerpause soll es vom Deutschen Bundestag sowie dem Bundesrat beschlossen werden. Dazu äußert sich Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg, wie folgt:

"Heute hat das Bundeskabinett das Rentenpaket II beschlossen. Und das bedeutet für die Menschen in Baden-Württemberg ganz konkret: Stabile und sichere Renten statt arbeiten bis 70!

Die SPD konnte im Bund die seit Monaten andauernden liberal-konservativen Angriffe auf die Rente abwehren. Es gibt keine Rentenkürzungen und keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters! Und: Wer mindestens 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, wird auch zukünftig im entsprechenden Alter vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen dürfen. Diese Möglichkeit einer vollen Rente nach einem vollen Erwerbsleben möchte die Union am liebsten abschaffen. Das wird es mit der SPD nicht geben!

 

BIWU

BIWU