Testen, Testen und nochmals testen

Veröffentlicht am 25.03.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

In der Gemeinderatssitzung am 23.03.2021 nahm Stadträtin Petra Wahl Stellung zum Antrag der CDU-Fraktion, in Walldorf ein Corona-Schnelltestzentrum einzurichten. „Testen, testen und nochmal testen, das muss auch für Walldorf die Devise sein, viele unserer Nachbargemeinden sind uns hier schon einen großen Schritt voraus. Nur mit einer großen Akzeptanz der Bevölkerung in den Testungen können Infektionsherde schnell erkannt werden. Dies ist somit ein weiterer Baustein, eine weitere Ausbreitung des Virus prophylaktisch zu verhindern. Hier haben wir die Chance, die aktuell auch in Walldorf steigenden Infektionszahlen auf niedrigem Niveau zu halten, um die Pandemie im Griff behalten zu können. Derzeit werden in unseren Kindergärten städtisches Personal getestet, sowie Schülerinnen und Schüler direkt in den Schulen. Es ist uns bewusst, dass es für die Schulen einen enormen Kraftakt bedeutet, neben ihrer Bildungsaufgabe auch noch die Organisation rund ums Testen bewältigen zu müssen. Hier bitten wir die Verwaltung genau hinzuschauen, und wo es notwendig ist als Schulträger Hilfestellung zu geben.

Seit dem 8. März kann sich nun JEDER einmal pro Woche testen lassen, und das kostenlos! Die Vorgehensweise der Verwaltung einer dezentralen Teststrategie in Arztpraxen und Apotheken tragen wir zwar mit, diese muss aber stets auf den Prüfstand. In der Vorlage des Gemeinderats wird die Testzurückhaltung von Patienten angesprochen. In verschiedenen Gesprächen haben Mitbürger geschildert, dass ihnen Termine ausmachen oder gar in Wartezimmern sitzen zu müssen, sie eher davon abhalten werde, sich testen zu lassen. Hier ist ein Testzentrum ohne Terminvergabe, wie es manch andere Gemeinden vorsehen, eine bequemere, annehmbare Lösung. Sollten die Kapazitäten nicht mehr ausreichen, oder gar die dezentrale Lösung von den Bürgerinnen und Bürgern nicht konsequent angenommen werden, erwarten wir, dass die Sachlage umgehend neu bewertet werden muss. Diesbezüglich muss vor allem kommuniziert, evaluiert und gegebenenfalls optimiert werden.“

Die SPD-Fraktion stimmte dem Verwaltungsvorschlag in allen Punkten zu.

Stadträtin Petra Wahl nahm am Corona-Schnelltest in der Central Apotheke teil

Im Gespräch mit Stefan Bastuck, dem Inhaber der Central Apotheke, konnte sich Stadträtin Petra Wahl bei einem Corona-Schnelltest über den reibungslosen Ablauf überzeugen. „Wir können täglich bis zu 150 Tests durchführen“, so Stefan Bastuck, „wir testen im 3-Minuten-Takt.“ Für den zügigen Ablauf sorgen derzeit fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Bei Bedarf kann Apotheker Bastuck Personal aufstocken. Die Tests erfolgen nach vorheriger Terminvergabe online über die Homepage der Central Apotheke. Derzeit sind noch Testkapazitäten vorhanden. Stefan Bastuck ergänzt, es lohne sich immer‚ aktuell auf der Homepage nach freien Terminen zu schauen, da oftmals kurzfristig welche frei werden, die nicht wahrgenommen werden können.

 

Homepage SPD Walldorf

AKTUELLES AUS DEM LAND

Einladung: Was die Pandemie für queeres Leben bedeutet

Dienstag, 27.07.2021, 14 Uhr bis 16:45 Uhr im Foyer des Landtags

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben viel Nachholbedarf an den Tag gebracht: Wir diskutieren Schwächen und Unzulänglichkeiten in unserem Schulsystem und in der Gesundheitsversorgung, im europäischen Zusammenhalt und in unserem kulturellen Leben. Dazu haben Corona und die Folgen aber auch viele bestehende Ungleichheiten verstärkt und verschärft. Wenn wir aus der Krise lernen wollen, müssen wir das Erlebte analysieren und Konsequenzen ziehen. Ganz besonders trifft dies auch auf queeres Leben in unserem Land zu. Denn zu allen Einschränkungen kamen hier noch weitere hinzu, die speziell und ausschließlich queere Menschen betrafen. Und gerade diese Folgen der Pandemie wurden bisher von der Politik noch kaum berücksichtigt.

Der Bund hat gestern schnelle und unbürokratische Finanzhilfen auf den Weg gebracht, um die vom Hochwasser betroffenen Regionen finanziell zu unterstützen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat die Soforthilfen der Länder mit der Beteiligung des Bundes in Höhe von zunächst 200 Millionen verdoppelt. Damit stehen nun 400 Millionen Euro bereit für die Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur sowie zur Überbrückung von Notlagen der von den Hochwasserschäden betroffenen Menschen. Weiterhin wird der Bund alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die bundeseigene Infrastruktur schnellstmöglich dort wiederherzustellen, wo sie beschädigt oder zerstört worden ist.

Gestern hat der Landtag von Baden-Württemberg einen AfD-Kandidaten in den Verfassungsgerichtshof gewählt - auch mit Stimmen der anderen Fraktionen. Der Kandidat der AfD erhielt 37 Ja-Stimmen. 32 Abgeordnete stimmten mit Nein, 77 enthielten sich.

Für die SPD-Fraktion galt klar: Kein Fußbreit dem Faschismus! Verfassungsfeinde gehören nicht in den Verfassungsgerichtshof.

 

Freitagspost

Ludwig Wagner Preis

BIWU

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