SPD-Landes-Vize Dr. Lars Castellucci: Ausgerechnet Langzeitarbeitslose praktisch ohne Förderung

Veröffentlicht am 13.06.2012 in Pressemitteilungen
 

Unser Bild zeigt Lars Castellucci zusammen mit der VfBB-Geschäftsführerin Doris Eberle

Fachgespräch im Rahmen der Kampagne „Gute Wirtschaft – Soziales Baden-Württemberg“
Im Rahmen der landesweiten Kampagne "Gute Wirtschaft - soziales Baden-Württemberg" besuchte der stv. Landesvorsitzende der SPD, Dr. Lars Castellucci (Wiesloch), den Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung e.V. (VfBB) in Speyer.

Der VfBB führt in der Vorderpfalz zahlreiche innovative Projekte zur Qualifizierung und Beschäftigung von Arbeitssuchenden durch. Neu eröffnet ist beispielsweise das Job-lokal für Arbeitssuchende und Unternehmen. Hier gibt es kostenfreie Angebote wie Bewerbungs-Beratung, Hilfe bei der Stellensuche, Potenzialanalysen und Kompetenzfeststellungen oder JobCoachings.

Der VfBB ist daneben Mitgesellschafter der gemeinnützigen GABIS GmbH. Diese arbeitet nicht gewerbsmäßig, sondern stellt Arbeitslose bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen ein. Diese erhalten die Chance, über GABIS ein zeitlich befristetes Arbeitsverhältnis in einem Unternehmen einzugehen. Hierbei gilt der Grundsatz "Equal Pay" (gleiches Geld für gleiche Arbeit). Ziel ist die Übernahme in das entleihende Unternehmen. GABIS ist steuerlich als gemeinnützig anerkannt. 84% der Eintleihgebühr fließen direkt und indirekt an den Arbeitnehmer zurück. Vermittlung ist unser Ziel, nicht Umsatz und Ergebnis.

Lars Castellucci besuchte den Verein auch in seiner Funktion als Gründungsmitglied und Beirat der Beschäftigungsinitiative Wiesloch und Umgebung e.V. (BIWU), die in Wiesloch in der Römerstraße eine Werkstatt mit Verkaufsräumen und in der Friedrichsstraße einen Kleiderladen unterhält. Die BIWU ist derzeit davon betroffen, dass die Bundesregierung die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zusammengestrichen hat. Leidtragende sind vor allem Langzeitarbeitslose, denen nun kaum Angebote zur Förderung oder Beschäftigung gemacht werden können. "Wir brauchen einen Regierungswechsel 2013 im Bund, damit wir die Schwächeren am Arbeitsmarkt wieder unterstützen können. Es bleibt dabei: Besser Arbeit finanzieren als Arbeitslosigkeit", so Castellucci.

In diesem Zusammenhang zeigte sich Castellucci erfreut über das Engagement der umliegenden Kommunen, die mit wenigen Ausnahmen (unter anderem Nußloch) die BIWU unterstützen. Auch Privatpersonen sind immer wieder engagiert, zuletzt Berthold Enz, der anlässlich seines Prieserjubiläums zu Spenden aufrief. "Das finde ich ganz großartig", so Lars Castellucci.

 

AKTUELLES AUS DEM LAND

23.06.2022 15:12
#Wegmit219a.
Morgen geht es im Bundestag um die Streichung des Artikels 219a und einen Schluss der Kriminalisierung von Ärzt:innen, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Das ist wichtig, denn wir wollen mehr Selbstbestimmung ermöglichen und für alle mehr niedrigschwellige Beratungsangebote sicherstellen.

Worum geht es?

Ärzt:innen werden durch §219a kriminalisiert, wenn sie über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Diese Kriminalisierung führt zu einer Verschlechterung der medizinischen Versorgungssituation. Besonders im ländlichen Raum sind kaum noch Ärzt:innen anzutreffen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen können.

Es ist wieder soweit! Was ist heiß begehrt, mal eine runde Sache, mal viel Käse? Pizza. Und Politik. Unter dem Motto "Pizza & Politik" laden viele unserer SPD-Bundestags- oder Landtagsabgeordneten rund um den Aktionstag am 30. Juni ein, um mit jungen Menschen bei Pizza und kalten Getränken ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten, und gemeinsam zu diskutieren. Wir haben für euch zusammengefasst, wo in eurer Nähe in Baden-Württemberg Termine stattfinden.

Am Samstag, 25. Juni findet in der Esslinger Osterfeldhalle der gemeinsame Kommunalkongress von SPD und SGK Baden-Württemberg statt. Neben Reden unseres Landesvorsitzendes Andreas Stoch, von Staatsministerin Barbara Bosch und Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup und einem digitalen Grußwort von Bundeskanzler Olaf Scholz gibt es Gelegenheit zum Austausch untereinander. Außerdem kann in vier Themenforen aktiv mitgearbeitet werden. Es erwarten euch spannende Gesprächspartner:innen und Referent:innen aus Politik, Verwaltung und Praxis.

 

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