Geschichte der Bienen – SPD-Fraktion stimmt für die Fortsetzung des Blühwiesenprojekts

Veröffentlicht am 18.02.2020 in Gemeinderatsfraktion
 

Stadtrat Lorenz Kachler nahm für die SPD-Fraktion Stellung zur Fortsetzung des Blühwiesenprojekts:

Zufälligerweise habe ich gerade das Buch „Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde gelesen. In dem Buch geht es um 3 Handlungsstränge, die ich nachfolgend kurz zusammenfassen möchte:

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kommt auf die Idee einen völlig neuartigen Bienenstock zu bauen.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr.

 

In dem Buch geht also um eine sehr düstere Vision, die ich aber sehr ernst nehme. Denn nicht nur in diesem Buch geht es um das Überleben der Bienen, sondern hier und heute im realen Leben.

Konkret: Was können wir in Walldorf tun, um die Bienen zu schützen und was kön­nen wir überhaupt tun allgemein gegen das Insektensterben? Der Beschlussvorschlag lautet heute: Der Gemeinderat beschließt die Fortsetzung des Blühwiesenprojekts im Rahmen der „Produktionsintegrierten Kompensation“ (PIK) und bewilligt die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel. Die SPD-Fraktion steht hinter diesem Projekt. Nach der erfolgreichen ersten Phase im Jahr 2019 war die gezählte Anzahl an Tieren der verschiedenen Arten zwar noch nicht überragend groß, dies war aber aufgrund der erstmaligen Aussaat der Blühpflanzen auch nicht anders zu erwarten und wird sich sicherlich im weiteren Verlauf ändern. Dazu werden einige machbare Änderun­gen notwendig sein. Natürlich gab es gerade in letzter Zeit immer wieder Meldungen von einzelnen Blüh­wiesenaktionen in Schulen und einigen Städten und Gemeinden in verschiedenen Größen und Zusammenhängen.

 

Dass die Initiative bereits im ersten Jahr der Umsetzung sogar dem Landwirtschafts­ministerium aufgefallen ist, zeigt die besondere Einzigartigkeit des Projekts hier in Walldorf.

Nun können die Flächen sogar als „Produktionsintegrierte Kompensationsmaß­nahme“ gewertet werden, das sich positiv auf das Ökokonto der Stadt Walldorf auswirkt, da die Blühwiesen als Ausgleichsmaßmaßnahme für andere Natureingriffe angerechnet werden. Für die Landwirte gelten die Blühwiesenflächen als Betriebs­flächen in der Grundförderung. Auch für das Monitoring der weiteren Entwicklung ist gesorgt. Das notwendige Ökosaatgut und die Maßnahmen insgesamt sind zwar nicht ganz billig, aber die Summe von 63.000 Euro ist gut angelegt für etwas ganz Besonderes.

Gegen das Insektensterben der vergangenen Jahre kann aber auch jeder etwas tun. Im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Zitat: Erich Kästner) Wir danken Herrn Achim Frey, der mit dieser vorbildlichen Idee mit den Blühwiesen auf die Stadt zu kam und sie im Vorjahr mit 22 ha Fläche als Versuch gestartet hat. Danke aber auch an die anderen Landwirte, die nun im Jahr 2020 dazukommen wer­den. Zusammen werden es nun sogar 27 ha Blühwiesen im Jahr 2020 sein.

Ich komme nochmal zurück zum Buch „Die Geschichte der Bienen" und zum Jahr 2098. Sie erinnern sich an den Satz:

  • China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr.

In Walldorf arbeiten wir zusammen gegen diese düstere Vision. Gehen wir also wie­der weg von diesem durchaus wichtigen und lesenswerten Buch hier in die Realität nach Walldorf. Walldorf, Deutschland, im Jahr 2019: Der Gemeinderat Walldorf hatte am 9. April 2019 auf Initiative des Landwirts Achim Frey die Realisierung von rund 22 Hektar Blühwiesen zur Unterstützung der Bienenpopulationen beschlossen und führt die Aktion auch 2020 fort. Das klingt verantwortungsvoll gegenüber unseren Kindern, optimistisch für die Zukunft und macht wirklich Mut. Die SPD dankt allen, die hier im Rathaus und auch außerhalb mitmachen.

 

Homepage SPD Walldorf

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Für uns im Bundestag

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21.09.2020 10:08
Berliner Zeilen 12/20.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, die SPD ist für die Bundestagswahl 2021 klar aufgestellt:. Mit Olaf Scholz haben wir den richtigen Mann für unsere Zeit, die Erfahrung und Verlässlichkeit verlangt. Ich freue mich auf den Wahlkampf für ihn und mit ihm und mit Euch und Ihnen allen. Denn auch ich bewerbe mich im Wahlkreis Rhein-Neckar wieder für die Bundestagskandidatur. Mein Interview dazu mit der Rhein-Neckar-Zeitung kann hier

Ich freue mich über die Bewilligung von 17.405 Euro Bundesmitteln für die Modernisierung von drei Bibliotheken in seinem Wahlkreis: In Neckargemünd wird die Einrichtung eines Online-Katalogs (WebOPAC) in der Stadtbücherei mi 2.659 Euro, in der Bücherei in Wilhelmsfeld die Modernisierung der Hard- und Software mit 4.590 Euro gefördert. Die Gemeindebücherei Gaiberg wird mit 10.155 Euro bei der Einführung neuer Bibliothekssoftware und eines WebOPACS unterstützt. Bibliotheken sind zentrale Orte, wenn es

Als SPD-Bundestagsabgeordneter und Betreuungsabgeordneter für Mannheim freue ich mich, dass der Mannheimer Hauptbahnhof 230.000 Euro aus dem Bahnhofssofortprogramm des Bundes erhält . Mit diesem Geld können kleine Schönheitsmaßnahmen am Bahnhof sofort durch regionale Handwerksbetriebe ausgeführt werden. Diese Investition erhöht die Attraktivität des Schienenpersonenverkehrs und stärkt die Handwerksbetriebe vor Ort. Das Bahnhofssofortprogramm des Bundes wurde auf Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion aufgelegt. Es umfasst 40 Millionen Euro und dient der weiteren Konjunkturbelebung im

AKTUELLES AUS DEM LAND

Neues Gesicht in der Pressestelle des SPD-Landesverbandes Baden-Württemberg: Ab heute übernimmt Maja Schubert als neue Pressesprecherin die Leitung der politischen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Sie wird Ansprechpartnerin für die Medien und verantwortet die externe und interne Kommunikation. Maja Schubert hat Public History in Berlin studiert und berufliche Erfahrung in der Kommunikation von Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen gesammelt. "Wir stellen unsere Kommunikationsabteilung neu auf und verstärken sie personell. Mit Maja Schubert haben wir eine hochqualifizierte Frau gewinnen können, die ein starkes Team leitet", erklärt Generalsekretär Sascha Binder.

Der bisherige Pressesprecher Andreas Reißig widmet sich nach zwanzig Jahren neuen Aufgaben in der Landesgeschäftsstelle. Er wird federführend den OB-Wahlkampf in seiner Heimatstadt Stuttgart unterstützen und kommunale Kampagnen übernehmen. "Andreas Reißig hat sich in zwanzig Jahren große Verdienste um die SPD erworben. Wir bedanken uns bei ihm für seine Arbeit und die immer verlässliche Zusammenarbeit und freuen uns, dass er seine große Erfahrung weiter bei uns einbringt", so der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Baden-Württemberg, Andreas Stoch.

Unterstützt wird die neue Kommunikationsleiterin von einem motivierten, jungen Team mit Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Community Management und Social Media, sowie von Dennis Eidner, der seit drei Jahren die Social-Media-Arbeit am Wilhelmsplatz aufbaut und leitet.

Die Bilder aus Moria machen uns fassungslos. Was hier auf europäischem Boden passiert ist, ist eine humanitäre Katastrophe schlimmsten Ausmaßes. Nicht erst seit dieser Woche steht Moria in Flammen. Die Flammen der Verzweiflung und des Elends lodern auf Lesbos schon seit Jahren. Die menschenunwürdigen Zustände in den Aufnahmeeinrichtungen auf den griechischen Inseln sind eine Katastrophe.

Für einen Kontinent wie Europa ist es beschämend und ein Armutszeugnis, wenn nun gerade einmal 400 Menschen gerettet werden sollen. Tausende Geflüchtete haben bereits ihre Heimat verloren, Familien schlafen auf Verkehrsinseln im Freien. Es kann nicht sein, dass die deutsche Antwort darauf die Aufnahme von nur 150 Kindern ist.

Wenn alleine in Deutschland 174 Städte und Gemeinden ihre Bereitschaft erklärt haben Solidarität zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen, dann ist die Entscheidung des heutigen Tages eine Blamage.

Deshalb fordert die SPD Baden-Württemberg eine deutlich höhere Zahl an Flüchtlingen aufzunehmen - Diese Zahl muss sich orientieren an der Aufnahmebereitschaft der Städte und Gemeinden. Bundesinnenminister Seehofer darf vor den schrecklichen Schicksalen der Geflüchteten nicht länger die Augen verschließen. Er muss jetzt handeln und endlich seine unmenschliche Blockadehaltung aufgeben.

Bereits vor der Corona-Krise war das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos hoffnungslos überfüllt. Seitdem wurden zu wenige Menschen evakuiert. Angesichts der gravierenden Lage auf der Insel Lesbos nach den Bränden in der Nacht fordert der baden-württembergische SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch jetzt umgehend Hilfe vor Ort und eine schnelle Aufnahme der Menschen in den Kommunen: "Die Bilder aus Moria sind erschütternd. Sie zeigen, dass jetzt gehandelt und den Menschen vor Ort Hilfe geleistet werden muss," so Stoch.

27 Kommunen in Baden-Württemberg hatten sich bereits vor Monaten bereit erklärt, Flüchtlinge, darunter viele Familien mit Kindern, aufzunehmen. Trotz der Bereitschaft aus der Bevölkerung hat die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg es versäumt Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer auszuüben. Dieser hat immer wieder seine Zustimmung zu der Aufnahme der Geflüchteten verweigert. Stoch fordert deshalb: "Viele Kommunen in Baden-Württemberg haben sich bereit erklärt, Menschen aufzunehmen - das Bundesinnenministerium darf nicht weiter blockieren und muss den Weg dafür umgehend frei machen, damit den Menschen in Moria schnell geholfen werden kann."

 

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