Ein Radverkehrskonzept für Walldorf – bringen Sie sich ein

Veröffentlicht am 15.07.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

Andrea Rad

Endlich ein Radverkehrskonzept für Walldorf. Was beschließen wir heute? Nur - und das ist der SPD wichtig - die Öffentlichkeitsbeteiligung zum vorliegenden Entwurf eines Radverkehrskonzept. Und genau das erhoffen wir uns, eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Als Diskussionsgrundlage dienen die vorliegenden Entwürfe – im Besonderen die Bestandsaufnahme, die Vorschläge zur Netzkonzeption, sowie das 10-plus-10-Punkte-Programm. Diese Arbeitspapiere werden auch auf der Internetseite der Stadt Walldorf zur Einsicht und zum Download bereitgestellt.

Auch auf der Internetseite zum Mobilitätspakt soll die Öffentlichkeit zum Radverkehrskonzept Walldorfs unter der Rubrik Aktuelles (https://www.mobipakt-wa-wi.de/aktuelles) informiert werden. Das macht Sinn. Hier sind schließlich auch die allermeisten Eingaben gemacht worden von Fahrradfahrern. Und im Gegensatz zum Öffentlichen Nahverkehr, der in der Öffentlichkeitsbeteiligung des Mobilitätspakt wenig erwähnt wird, gibt es ganz viele Anmerkungen zum Radverkehr - die wollen wir alle, gewinnbringend für uns, mit ins Konzept einbauen.

Das ist uns ganz wichtig - schließlich wollen wir auch möglichst viele Pendlerinnen und Pendler erreichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Einsichtnahme im Rathaus. Die SPD-Fraktion bittet auf mobilen Wänden unten im Foyer alles entsprechend zu präsentieren.

Die Beteiligungsphase wird bis zum 20.10.2021 gehen. Liebe Walldorferinnen und Walldorfer, nehmen Sie das wahr. Bringen sie sich per Mail oder schriftlich ein mit IHRER Anregung. Denken Sie nochmal über die Radstrecke, die Ihre Kinder zur Schule nehmen könnten, nach, wenn Sie sie nicht zur Schule fahren. Bringen Sie sich ein für ein Radlerfreundliches Walldorf.

An die Verwaltung adressieren wir, dass wir erwarten, dass alles Material zu dem Thema auch in der Rundschau breit veröffentlicht wird und zwar wiederholt, und Herr Teufert von der RNZ wird sicher mit der Presse auch gerne behilflich sein, dass Thema Radfahren in und um Walldorf sichtbar zu machen in den kommenden Wochen …wir wollen mit möglichst vielen Menschen in Walldorf gute, gemeinsame Entscheidung treffen.

Das ist auch der Grund, warum ich heute für die SPD-Fraktion nicht zu einzelnen Themen Stellung nehme. Nicht zu Unfallschwerpunkten, nicht zu bevorzugten Routen wie der Kurpfalzstraße als Route zum Schulzentrum.

Am 29.09.2021 um 18:00 Uhr ist eine öffentliche Informationsveranstaltung für Interessierte in der Astoria-Halle geplant - da wird der bisherigen Arbeitsstand zum Radverkehrskonzept vorgestellt und im Dialog sind an dem Abend auch Anregungen aus der Bevölkerung möglich. Nehmen Sie das wahr.

Also, ich persönlich bin bekennende Radlerin und kenne viele Strecken in und um Walldorf und weiß gleichzeitig, dass ich viele Probleme und Details nicht kenne - wir alle sind also gefragt, die Mobilitätswende mit einem Bekenntnis zu einem Radfahrer freundlichem Walldorf einzuläuten.

Und um etwas Lust auf Veränderung zu machen, schauen sie doch mal virtuell in Utrecht vorbei, dort werden 43% der Strecken kleiner 7,5 Km mit dem Rad absolviert werden.

Von Walldorf weiß man die Zahl nicht. In Baden-Württemberg ist der Modalsplit ca. 12%, in Heidelberg 20%.

Meine Fraktion hatte die Verwaltung vor mehr als zwei Jahren gebeten sich Utrecht mal anzuschauen, schließlich hatte die Bürgermeisterin sogar eine Einladung von einem jungen Walldorfer, der in Utrecht studierte, bekommen. Dazu kam es bisher nicht, obwohl das deutlich vor Corona war. Schade.

Aber es gilt generell. Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Liebe Walldorfer bringen Sie sich unbedingt ein bei dem Thema. Wir wollen ein Radfreundliches Walldorf für uns und fürs Klima.

 

Homepage SPD Walldorf

AKTUELLES AUS DEM LAND

Einladung: Was die Pandemie für queeres Leben bedeutet

Dienstag, 27.07.2021, 14 Uhr bis 16:45 Uhr im Foyer des Landtags

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben viel Nachholbedarf an den Tag gebracht: Wir diskutieren Schwächen und Unzulänglichkeiten in unserem Schulsystem und in der Gesundheitsversorgung, im europäischen Zusammenhalt und in unserem kulturellen Leben. Dazu haben Corona und die Folgen aber auch viele bestehende Ungleichheiten verstärkt und verschärft. Wenn wir aus der Krise lernen wollen, müssen wir das Erlebte analysieren und Konsequenzen ziehen. Ganz besonders trifft dies auch auf queeres Leben in unserem Land zu. Denn zu allen Einschränkungen kamen hier noch weitere hinzu, die speziell und ausschließlich queere Menschen betrafen. Und gerade diese Folgen der Pandemie wurden bisher von der Politik noch kaum berücksichtigt.

Der Bund hat gestern schnelle und unbürokratische Finanzhilfen auf den Weg gebracht, um die vom Hochwasser betroffenen Regionen finanziell zu unterstützen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat die Soforthilfen der Länder mit der Beteiligung des Bundes in Höhe von zunächst 200 Millionen verdoppelt. Damit stehen nun 400 Millionen Euro bereit für die Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur sowie zur Überbrückung von Notlagen der von den Hochwasserschäden betroffenen Menschen. Weiterhin wird der Bund alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die bundeseigene Infrastruktur schnellstmöglich dort wiederherzustellen, wo sie beschädigt oder zerstört worden ist.

Gestern hat der Landtag von Baden-Württemberg einen AfD-Kandidaten in den Verfassungsgerichtshof gewählt - auch mit Stimmen der anderen Fraktionen. Der Kandidat der AfD erhielt 37 Ja-Stimmen. 32 Abgeordnete stimmten mit Nein, 77 enthielten sich.

Für die SPD-Fraktion galt klar: Kein Fußbreit dem Faschismus! Verfassungsfeinde gehören nicht in den Verfassungsgerichtshof.

 

Freitagspost

Ludwig Wagner Preis

BIWU

BIWU

move21 (neues Fenster)