Ehrenamtliches Engagement muss weiter gestärkt werden

Veröffentlicht am 09.12.2007 in MdB und MdL
 

Roland Portner, Vorsitzender SPD Walldorf, Gert Weisskirchen, SPD-Bundestagsabgeordneter, Peter Krüger, Ortsbeauftragter THW Wiesloch-Walldorf, Kai Mutschler, Azubi im Wahlkreisbüro von MdB Gert Weisskirchen

Der „Internationale Tag der Freiwilligen“ am 5.12. war Anlass für einen Besuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Gert Weisskirchen beim Ortsverband Wiesloch-Walldorf der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), der das Gebiet Hockenheim-Leimen-Walldorf-Wiesloch-Rauenberg betreut und auch für Walldorf zuständig ist.

Der THW-Ortsbeauftragte Peter Krüger empfing Weisskirchen, der die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Sandpfand von Wiesloch-Frauenweiler erstmals besuchte. Vor gut einem Jahr konnte der Umzug aus der Wieslocher Ortsmitte, wo das THW aufgeteilt im Feuerwehrhaus und dem Bauhof untergebracht war, nach Frauenweiler realisiert werden.

„30 aktive Helfer aus der näheren Umgebung hat das THW Wiesloch-Walldorf derzeit“, berichtete Krüger, wobei die vorgegebene Sollstärke bei 40 liegt. „Wir bekommen die Leute nicht“, musste Krüger konstatieren. „Unser Engagement ist komplett ehrenamtlich und im Einsatzfall muss der Arbeitgeber die Helfer freistellen, was auch nicht immer einfach ist“, erläuterte der Ortsbeauftragte. Erfreulich sei aber die erfolgreiche Jugendarbeit des THW Wiesloch-Walldorf. „Minigruppe und THW-Jugend umfassen über 20 Teilnehmer, wir haben sogar eine Warteliste“ berichtete Krüger.

Im Schnitt einmal in der Woche ist das THW Wiesloch-Walldorf im Einsatz. Ärgerlich seien dabei teilweise die Einsatzabrechnungen, weil im Einsatzfall die Frage, wer wen beauftragt habe hinten angestellt werde, um schnell und unkonventionell zu helfen. Ab und zu bleibe aber das THW dann aber auf seinen Kosten sitzen und das könne der zwar enge aber gerade so ausreichende Haushalt des Ortsverbandes von 22.000 EUR im Jahr nicht schultern.

Peter Krüger forderte generell eine höhere Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit durch den Bund, durch Arbeitgeber, aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen. Die für ehrenamtliche Sporttrainer Steuererleichterungen bringende Übungsleiterpauschale, gelte für THW oder Feuerwehr nicht, so Krüger. Hier versprach Gert Weisskirchen zu prüfen, inwiefern ein Äquivalent geschaffen werden könne, um den ehrenamtlichen Einsatz der Hilfskräfte entsprechend zu würdigen. „Sich für andere und für das Gemeinwesen zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Die Engagierten brauchen deshalb mehr Anerkennung und das 365 Tage im Jahr“, fordert der Bundestagsabgeordnete Prof. Gert Weisskirchen zum „Internationalen Tag der Freiwilligen“ am 05. Dezember.

In Berlin bereite die SPD in der großen Koalition den Boden für das Engagement. So habe man durchgesetzt, dass die Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements als eigenes Kapitel in den Koalitionsvertrag eingebracht wurde. In den letzten zwei Jahren konnte dadurch u.a. das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert werden und neue Wege bei den generationsübergreifenden Freiwilligendiensten eingeschlagen werden.

Generell habe die Politik aber erkannt, dass das THW eine wichtige Größe sei, so der THW-Ortsbeauftragte Peter Krüger. So seien angekündigte Sparmaßnahmen beim THW im Bundeshaushalt 2008 nun doch nicht durchgeführt worden. „Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion“, wie Gert Weisskirchen ergänzte, „bleiben die ca. 800 hauptamtlichen Mitarbeiter des THW zur Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit in den Ortsverbänden trotz geplanter Kürzungen erhalten.“

„Der Internationale Tag der Freiwilligen ist eine gute Gelegenheit, ‚Danke’ zu sagen.“ stellte Gert Weisskirchen fest. Das wollte er stellvertretend beim THW Wiesloch-Walldorf tun.

Foto und Text: Alexander Lucas, Roland Portner

 

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