SPD Walldorf ehrte verdiente Mitglieder

Veröffentlicht am 16.01.2018 in Ortsverein
 

Sondierungsergebnis - das Glas ist halbvoll

Ehrungen v.l.n.r: Gerd Schneider, Christian Schick, Petra Wahl, Siegfried Kopizenski, Birgit Böhli-Tretschock, Volker Tretschock, Klaus Wilkerling, Dr. Will Ritzrau, Ulrike Steiger, Roland Flory, Christa Hüther, Klaus Winnes und Dr. Andrea Schröder-Ritzrau.

Das Foyer des Ev. Gemeindehaus in Walldorf war gefüllt. Anlässlich der Winterfeier mit Ehrungen hatte der Vorstand der SPD Walldorf und fleißige Unterstützer eine festliche Kaffeetafel mit leckeren Kuchen und Torten gezaubert und die Genossen dankten es mit sehr gutem Besuch. Die Ortsvereinsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau verglich in Ihrer Begrüßung das Sektglas, mit dem man auf 2018 anstieß, sinnbildlich mit den Sondierungsergebnissen und stellte fest: „Das Glas ist halbvoll und nicht halbleer! Betrachtet nicht nur was nicht verhandelt wurde, sondern bewertet was erreicht wurde. Wenn es zu Koalitionsverhandlungen kommen wird, kann nachgebessert werden.“ Heute wolle man einen geselligen Nachmittag verbringen und die Ehrungen verdienter Genossen und Gespräche stünden im Vordergrund. Trotzdem sei das Sondierungsergebnis, obwohl erst wenige Stunden alt, wichtig und sie wolle auch von ihren Walldorfer Genossen und Genossinnen ein schriftliches Meinungsbild einholen, ob man für Koalitionsverhandlungen sei. „Wir müssen unserem Bundestagsabgeordnetem Lars Castellucci ein möglichst differenziertes Meinungsbild seines Wahlkreises vermitteln und ich werde eure Bewertung weitergeben und auch in Epfenbach auf der Kreismitgliederversammlung am Freitag den 19.01. vertreten, falls ihr nicht selber dabei sein könnt, sicherte Schröder-Ritzrau zu.

EhrungenNach musikalischer Begrüßung am Flügel durch Eric Haspel, Sohn der SPD Gemeinderätin Petra Wahl und einer ersten Kuchenrunde schlossen sich die Ehrungen an.

Für 10 Jahre Mitgliedschaft in denen sie sich aktiv in die Vorstandsarbeit eingebracht hätten wurden Birgit Böhli-Tretschock (Beisitzerin), Siegfried Kopizenski (Kassier), Volker Tretschock und Petra Wahl (Schriftführerin) geehrt. Alle traten 2008 der SPD bei und waren von Roland Portner dem damaligen Vorsitzenden geworben worden. Mitgliederbeauftragter Gerd Schneider erinnerte jeweils sehr unterhaltsam an gesellschaftliche und politische Ereignisse aus den Jubiläumsjahren. Ja, 2008 stieg Hoffenheim in die erste Liga auf, Barack Obama wurde Präsident der Vereinigten Staaten und die große Koalition kämpfte mit einem sozialdemokratischen Finanzminister Peer Steinbrück gegen die Finanzkrise.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Will Ritzrau, der damals in Schleswig-Holstein in die SPD eintrat und Christa Hüther geehrt. Beide traten1998 ein, als die Kohl Ära durch den sozialdemokratischen Wahlsieg von Gerhard Schröder und einer rot-grünen Regierung beendet wurde.

Roland Flory sei bereits ein Vierteljahrhundert in der SPD, seit 1993 und zeichne sich durch kritisches Engagement im Kommunalen aus, so Schröder-Ritzrau, die von bürgernahen Aktionen Florys berichten konnte. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Ulrike Steiger geehrt. Sie trat in die SPD ein da die damalige Regierung Brandt-Scheel für ‚Reformen und Erneuerung‘ stand. Sie forderte die Anwesenden auf wieder kritischer und politischer zu werden. Zur Ortsvereinsgeschichte sagte sie: „Damals trafen alte, klassenkampferfahrene Genossen und Gewerkschaftler auf eine Gruppe diskussionsfreudiger junger Leute, die während des Studiums die 68er Bewegung miterlebt hatten. Als Doris Bernzen 1986 den Ortverein übernahm motivierte sie vor allem Frauen und trat mit dem OV nach außen, indem sie Aktionen, wie den Abenteuerspielplatz, die Bürgerzeitung, den Flohmarkt usw. mit uns organsierte. Damit sprach sie gezielt auch parteiferne Schichten.“

Für 45 Jahre Mitgliedschaft konnte Klaus Wilkerling geehrt werden, der erst vor wenigen Jahren aus dem Hessischen nach Walldorf gezogen war. Dort war er lange Jahre aktiver Kommunalpolitiker gewesen. Auch Klaus Winnes, der die SPD Fraktion des Walldorfer Gemeinderats aus familiären Gründen kürzlich verließ und Christian Schick, der für ihn nachrückte, wurden geehrt.

Fast alle Anwesenden gaben im Lauf des Nachmittags ein Votum zur Sondierung ab und Schröder-Ritzrau bedankte sich bei allen Anwesenden und ihrem gesamten Vorstand herzlich für den schönen Nachmittag. Mit ihrer persönlichen Einschätzung zum Sondierungspapier schloss sie die Veranstaltung. „Für mich ist klar, dass eine Neuausrichtung der Europapolitik, vereinbarte Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Wohnungsbau weitere Verhandlungen rechtfertigen. Seht es mal so, unsere Leute haben in einer Woche mehr zustande gebracht als die Jamaika-Sondierer in 4 Wochen. Auch ich habe Nachbesserungsbedarf z.B. bei Umweltpolitik aber lasst uns dranbleiben, denn nur in Regierungsverantwortung ist auch Gestaltung möglich.“

 

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Über 250 Gäste kamen in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach, um mit Kevin Kühnert, dem Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten (Jusos), Albrecht von Lucke, Publizist und Politologe, bei den Lobbacher Gesprächen zu diskutieren. Der Saal war bis auf den letzten Stehplatz besetzt. Das war eine intensive Debatte über frische Politik. Ich freue mich, was die Genossinnen und Genossen hier vor Ort auf die Beine stellen. Ich danke allen beteiligten SPD-Ortsvereinen, die zu den

Regelmäßig treffe ich mich mit jungen Menschen aus der Region zu "Pizza & Politik". Bei diesen Veranstaltungen diskutiere ich mit jungen Leuten über die Themen, die sie gerade interessieren. Dazu gibt es Pizza und kalte Getränke. Zum nächsten "Pizza & Politik" lade ich herzlich ein am Mittwoch, den 11. April 2018, um 18:30 Uhr in der Note (Schustergasse 4) in Wiesloch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter 06222-9399506

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"Der Berg kreißte und gebar - nichts. Die Novellierung des Landtagswahlrechts: versenkt in der grün-schwarzen Harmoniesoße. Und das beim erbärmlichsten Frauenanteil in einem deutschen Länderparlament. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts schafft die Landesregierung nicht einmal eine Minimallösung für mehr Geschlechtergerechtigkeit, Ausgewogenheit und Vielfalt im Landtag von Baden-Württemberg.

"Als allererstes freue ich mich einfach über die erste Frau an der Spitze der SPD. Ich hatte, gerade nach den beiden Reden, mit einem besseren Ergebnis für Andrea Nahles gerechnet. Hundert Prozent für Martin Schulz vor einem Jahr haben ihm und der Partei kein Glück gebracht. Ich glaube, dass 66 Prozent Andrea Nahles und der Partei Glück bringen.

Es kommt jetzt darauf an, die Partei zu einen und den Prozess der Erneuerung weiter mit Leben zu füllen. Es gibt eine Sehnsucht in der Partei, neben dem Abarbeiten des Koalitionsvertrags auch in langen Linien zu denken. Andrea Nahles ist nicht Mitglied der Bundesregierung, sie wird das schaffen. Nicht alleine. Sie braucht Unterstützung und Solidarität. Auf mich kann sie zählen."

Es kommt was in Bewegung. In der SPD hat die längst überfällige Debatte über die Zukunft des Sozialstaats begonnen. Eine Diskussion, die ebenso in vielen Teilen der Gesellschaft geführt wird. Dabei muss es um mehr gehen als das Drehen kleiner Schräubchen. Es geht um Zukunftsentwürfe, die über den Tag hinaus gedacht sind. Wie können wir soziale Absicherung auch in zwanzig, dreißig Jahren sichern? Wie muss ein funktionierender Sozialstaat in Zeiten der Digitalisierung aussehen? Aber auch: Was tun gegen die wachsende Kinderarmut in Deutschland?

 

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