SPD-Fraktion sieht große Chancen für den Standort - Reallabor für vernetzte, nachhaltige Pendler Mobilität

Veröffentlicht am 04.10.2020 in Gemeinderatsfraktion
 

Die stellv. Fraktionsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau nahm zum geplanten RegioWin Antrag Stellung: Ein Reallabor für vernetzte, nachhaltige Pendler Mobilität ist eine große Chance für das Doppelzentrum Wiesloch Walldorf. Wir befürworten ausdrücklich am Landeswettbewerb RegioWin 2030 teilzunehmen.

Wenn wir fragen, was ist eigentlich das Ziel des Projekts, lautet die unaufgeregte Antwort: Reduktion des Individualverkehrs bei guter Erreichbarkeit des Gewerbestandorts Wiesloch Walldorf, denn die Anzahl der Arbeitsplätze im Kerngebiet steigt weiter und auch der Digital Campus der Heidelberger Druckmaschinen wird die Zahl der hier arbeitenden aber nicht wohnenden Menschen weiter erhöhen. Zudem werden sich Synergien mit dem Mobilitätspakt automatisch ergeben.

 

Die SPD möchte die Vision in den Vordergrund stellen, die mit einem „all inklusive rund um Sorglospaket“ Lust auf neue Mobilität machen soll und damit Klima und Ressourcen schonende Mobilität vorantreibt.

Nehmen wir „Hans aus Heidelberg“ als Beispiel. Er kommt morgens mit der S-Bahn und sein SmartPhone sagt ihm in der Bahn: „Achtung, wir sind spät. Der Bus in Wiesloch ist leider weg. Aber das Wetter ist sonnig und schön, und, lieber Hans, du wählst ja immer das CO2 ärmste Angebot und entsprechend habe ich dir schon das Nextbike reserviert.“ Und was tut Hans? Er freut sich anstatt auf die blöde Bahn zu schimpfen. Abends, zurück am Bahnhof, greift er noch schnell ins Depot, in dem ein regionaler Anbieter auf seine digitale Bestellung Kürbis und neuen Wein fürs Abendbrot deponiert hat. Das Wetter ist immer noch herrlich und er entscheidet sich kurzfristig für das E-Bike und den Fahrradschnellweg zurück nach Heidelberg. Das ist mit einem Klick auf seinem SmartPhone erledigt - im Mobilitätsticket inklusive. Hans hat früher immer das Auto genommen, dann konnte er auf dem Rückweg einkaufen und fühlte sich unabhängig. Dass er damit ungleich mehr CO2 und Lebensqualität verschenkt hat, ist ihm mittlerweile klar. Heute fühlt er sich noch unabhängiger und tut der Umwelt was Gutes.

Solche Leuchttürme zeigen uns: da kanns lang gehen. Wir brauchen sie, weil sie Lust auf Zukunft machen. Solche Mobilitätskonzepte müssen dynamisch entwickelt, Bedarf und Angebot flexibel aufeinander abgestimmt werden. Echtzeitinformationen sind von zentraler Bedeutung für die Funktionalität. Dafür brauchen wir den ersten und zweiten Baustein des Konzepts. Der dritte Baustein soll die Effizienz und Zuverlässigkeit der Elektromotorisierung entscheidend verbessern.

Bei Baustein vier, den autonomen Shuttles auf dem HDM Campus war ich am Anfang skeptischer. In diesen Baustein wird ungleich viel mehr Geld investiert und man fragt sich – wird das wirklich so kommen. Begreift man allerdings das Handwerkzeug für autonomes Fahren als eigentliches Ziel und nutzt den „Wiesloch Walldorf Verkehrsübungsplatz auf dem HDM Gelände“ diese Zukunftstechnologie weiter zu entwickeln, ist auch der Baustein vier ein konsequenter und wichtiger Teil des Konzept, zumal er die Chance auf eine positive Förderentscheidung steigert.

Die SPD-Fraktion kann also heute in allen Punkten mitgehen und wir sind zufrieden, dass der Rhein-Neckar-Kreis in Zusammenarbeit mit dem Metropolpark das Konzept für die Teilnahme finalisiert.

Meine Fraktion weiß sehr wohl, dass eine Gemeinderätliche positive Entscheidung bei uns aufgrund der Haushaltslage ungleich viel einfach ist als bei den Kolleginnen und Kollegen in Wiesloch. Wir haben großen Respekt und Wertschätzung für die Entscheidung der Kolleg*innen und sind sehr froh, dass diese, einen Tag nach unserer Entscheidung in Walldorf, deutlich mehrheitlich für das Projekt ausfiel.

Die SPD-Fraktion ist sicher, dass wir hier eine überregionale Strahlkraft generieren können, nur einen wirklich kleinen Anteil des Projektes zahlen werden und dass das Projekt für die Transformation der HDM zum Digital Campus sehr wichtig ist. Wir werden die weitere Entwicklung engagiert begleiten.

 

Homepage SPD Walldorf

Aktuelle Termine

26.10.2020, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Sitzung des Vorstands des SPD-Ortsvereins Wiesloch

Gaststätte "Friedrichshof" Wiesloch

Für uns im Bundestag

für uns im Bundestag

Die Mitglieder der SPD im Bundestagswahlkreis 277 Rhein-Neckar sind herzlich eingeladen zur Nominierung der Bundestagskandidatin / des Bundestagskandidaten für die Wahl 2021. Diese findet am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, um 19:00 Uhr in der Dr.-Sieber-Halle in Sinsheim in Form einer Mitgliederversammlung statt. Ich bewerbe mich erneut um die Kandidatur. Als Gastredner wird der ehemalige SPD-Parteivorsitzende und frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz MdB, in Sinsheim die Mitglieder auf

13.10.2020 13:02
Berliner Zeilen 13/20.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, wir reden viel im Parlament, aber eigentlich sind wir der Gesetzgeber. Gesetze schreiben sich nicht, während wir im Plenum sitzen, das ist also einer der Gründe, warum nicht immer alle da sind. Aber das zu begründen, habe ich fast schon aufgegeben. In dieser Woche konnten wir das Gesetzgebungsverfahren zum Freizügigkeitsgesetz/EU abschließen, für das ich in der SPD-Fraktion als Berichterstatter zuständig war. Da

Gemeinsam mit dem stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden für die Bereiche Umwelt und Energie, Matthias Miersch, Line Niedeggen von Fridays for Future Heidelberg, Stephan Grüger, Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hessen, Andrea Molkenthin-Kessler vom Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz sowie Harald Thorwarth, Professor an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg habe ich darüber diskutiert, wie eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland zukünftig aussehen kann. Während der gut besuchten Veranstaltung im evangelischen Gemeindehaus in Eberbach wurden Themen

AKTUELLES AUS DEM LAND

Bei den Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern bezieht der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch klare Stellung: "Jetzt geht es darum, genau den Menschen den Rücken zu stärken, die in Corona-Krise an vorderster Front stehen. Der unermüdliche Einsatz der vielen Beschäftigten, zum Beispiel im Pflege- oder Erziehungsbereich, muss endlich belohnt werden. Deshalb müssen den wohlfeilen Worten und dem Applaus nun auch Taten folgen! Wir können nicht immer nur von der Systemrelevanz dieser Berufsgruppen reden, sondern müssen auch dafür sorgen, dass die Beschäftigten in diesen Bereichen ihren gerechten Lohn bekommen", so Stoch.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum BW-Trend des SWR:

"Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es zwar Zufriedenheit mit dem Ministerpräsidenten gibt - allerdings wird auch deutlich, wo die Regierung ihre Hausaufgaben nicht macht", so der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Wir müssen jetzt noch deutlicher zeigen, dass nur die SPD in einer zukünftigen Regierung die nötige Tatkraft mitbringt, wenn es um die wirklich wichtigen Themen geht."

Baden-Württemberg braucht eine aktive und handlungsfähige Regierung. Eine Regierung, die nicht nur abwartet und abwiegelt, sondern die anpackt, fördert, und für mehr Zusammenhalt im Land einsteht. Die aktuelle Koalition aus Grünen und CDU leistet das nicht. "Grün-schwarz blockiert und bremst sich aus, wo Energie und mutige neue Konzepte gefragt sind," so Stoch. "Wir müssen uns um die dringlichen Aufgaben wie Bildung und Erhalt von Arbeitsplätzen kümmern. Damit es jetzt voran geht - nicht irgendwann."

Die neuen Umfragewerte machen auch deutlich, dass die Menschen in Baden-Württemberg Ministerin Eisenmann nach ihrem katastrophalen Bildungsmanagement in der Corona-Krise die rote Karte zeigen. "Frau Eisenmann ließ Kitas und Schulen, vor allem aber auch Eltern und Schüler allein und hat über ihre Köpfe hinweg gehandelt. Wir brauchen jetzt mehr Personal, Investitionen in Digitalisierungskonzepte, Fortbildung und vor allem einen respektvollen Umgang", so Andreas Stoch.

Müssen Schule und Unterricht wegen Corona wirklich zurückstecken? Zum Auftakt seiner Veranstaltungsreihe "Krisenfestes Klassenzimmer" hat der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch am Freitag, 25. September 2020, in Stuttgart mit zwei Schülern, Lehrkräften und Eltern darüber diskutiert, wie bessere Lösungen aussehen, und welche Lehren über die Krise hinaus mitgenommen werden können.

Nicht nur der chaotische Schulstart unter Kultusministerin Eisenmann und die erneuten Schulschließungen zeigen, dass die Auswirkungen der Pandemie unsere Schulen noch lange begleiten werden. Schüler und Lehrer berichteten von ungleicher digitaler Infrastruktur, Lehrermangel und Lernrückständen, die durch eine nur zweiwöchige Lernbrücke nicht aufzuholen waren. "Viele Kinder sind im Krisenmanagement der Landesregierung einfach nicht mitgedacht worden", so Andreas Stoch. "Wir müssen mit dem Geld, was bereit steht, jetzt so schnell wie möglich unsere Schulen und Lehrer fit machen, damit alle Schüler unterstützt werden können."

"Pädagogik kann nur krisenfest gemacht werden, wenn die richtige Infrastruktur zur Verfügung steht", stellte in der Diskussion auch Katrin Steinhülb-Joos fest, die Rektorin der Stuttgarter Altenburg-Gemeinschaftsschule. Nur ein spürbar höheres Budget für Förderunterricht, mehr pädagogische Assistenten, professionelle IT-Betreuung für Schulen, und ein Ausbau der digitalen Infrastruktur würden Lehrer entlasten und für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.

Nach dem Start in Stuttgart sollen Veranstaltungen zum "Krisenfesten Klassenzimmer" in den kommenden Wochen im ganzen Land stattfinden. "Ich freue mich darauf, mit all denen ins Gespräch zu kommen, die unsere Schulen am Laufen halten", sagt Andreas Stoch: "Ich will ihnen zuhören, und gemeinsam neue Lösungen für eine krisenfeste Schule erarbeiten".

 

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