Bewährtes beibehalten – Verpflegungskonzept an Walldorfer Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen

Veröffentlicht am 22.01.2024 in Gemeinderatsfraktion
 

Stadtrat Christian Schick

Bis Ende 2023 wurde in vielen Sitzungen unter Beteiligung von Eltern, Schülerinnen und Schülern, den Einrichtungsleitungen, der Verwaltung, des Gemeinderats und doppeltem externen Sachverstand die Verpflegungssituation an den Walldorfer Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen eingehend geprüft. Das Essen solle besser, schmackhafter, regionaler, saisonaler werden. Stadträtin Petra Wahl und Stadtrat Christian Schick nahmen für die SPD-Fraktion an den Beratungen teil.

 

Schon vorab gab Schick zu bedenken, dass vieles an dieser Verpflegung bereits gut sei: „Man könnte anhand des Umfangs der vorgesehenen Beratungen den Eindruck gewinnen, in Walldorf gäbe es nur Mist“, so Schick bereits zu Beginn des Arbeitskreises Verpflegung. „Diesem Eindruck treten wir bereits jetzt entgegen.“

So wurden dann alle Einrichtungen durch die beiden externen Sachverständigen umfassend überprüft, sowohl was das Essen (Herkunft, Lieferung, Zubereitung, Inhaltsstoffe) als auch die Ausgabesituationen in den Einrichtungen betrifft, dies sodann in der Folge immer wieder beraten.

Hier zeigte sich sehr schnell, dass sich Dinge wie z. B. „regional“ oder „bio“ nicht so einfach rechtssicher in einer Ausschreibung unterbringen lassen. „Ist der deutsche Apfel aus Stralsund besser als der Apfel aus dem ausländischen Elsaß?“ Oder solle man „einen Radius bestimmen, aber was, wenn es Produkte dort nicht (mehr) gibt? Und wie soll ein Anbieter die genaue geographische Herkunft aller seiner Produkte nachweisen?“ fragte Schick und weiter „Was nützt das gesündeste Essen, wenn es niemand möchte?“.

Am Ende wurden die Verpflegungskonzepte der Schiller- und der Waldschule von „cook & hold“ (kochen und warm liefern) in „cook & freeze“ (kochen, einfrieren, liefern) umgestellt.

Hierzu äußerte Schick in seiner Stellungnahme: „Das ist natürlich eine gute Sache. Die Essen werden kurz vor dem Garpunkt gefroren und so in kleinen Einheiten angeliefert. Beim Erwärmen in den Einrichtungen werden diese dann auf den Punkt zubereitet. Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben so erhalten und das Essen schmeckt wie frisch gekocht. Auch kann man die jeweiligen Mengen getrennt voneinander je nach Nachfrage erhitzen, so dass es dadurch zu weniger Lebensmittelabfällen kommt.“

Neben dieser Änderung wurde ein Rahmenkonzept verabschiedet, mit dem die Verwaltung nun auf den Markt gehen kann. Ebenso soll zum Schulessen ein Glas Wasser gereicht werden.

„Mit dem Glas Wasser können wir uns nicht zufriedengeben, wir möchten, dass in allen Schulen und deren Mensen Wasserspender bereitgestellt werden, um jederzeit ungehindert den Zugang zu ermöglichen.“ forderte Schick, damit „niemand seine Trinkflasche auf Toiletten auffüllen oder dort gar aus dem Hahn trinken“ müsse.

Letztlich kam man zum Schluss, dass man sich in vielem bestätigt sehe. Das Essen war „nie wirklich schlecht“ und die „übersichtlichen Verbesserungen halten sich in Grenzen“, so Schick, der nochmals auf den großen Aufwand hinwies, den er sich für andere Projekte eher gewünscht hätte.

Letztlich konnte man, Aufwand hin oder her, dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, d. h. der Empfehlung des Arbeitskreises Verpflegung, natürlich zustimmen.

Stadtrat Christian Schick

 

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