Berlin ist das Ziel - drei Bewerbungen für die Binding-Nachfolge

Veröffentlicht am 07.06.2020 in Ortsverein
 

Walldorf. Im Januar dieses Jahres hatte Lothar Binding (MdB für Heidelberg) offiziell verlauten lassen, dass er nicht erneut für den Bundestag kandidieren werde. „Wir sind dankbar für über 20 Jahre, in denen Lothar Binding unsere Region in Berlin erfolgreich vertreten und den Wahlkreis durch seine sozialdemokratische Politik entscheidend geprägt hat“, erklärten die Heidelberger Kreisvorsitzenden Nina Gray und Sören Michelsburg.

Mit Elisabeth Krämer (27), Tim Tugendhat (33) und Andreas Woerlein (28) haben sich für die Nachfolge Bindings nun drei Genoss*innen gemeldet, die trotz ihres Juso-Alters reichlich politische Erfahrung mitbringen und bereits seit Jahren Verantwortung übernehmen.

Die stellv. Vorsitzende der SPD Walldorf, Elisabeth Krämer ist in Heidelberg geboren, wohnt in Walldorf und ist ausgebildete Schreinerin und Hochbautechnikerin. Gegenwärtig arbeitet sie im SPD Regionalzentrum Heidelberg. Seit 2014 sitzt sie im Gemeinderat in Walldorf und engagiert sich dort besonders für die Interessen der Jugend und für den Bereich Soziales. Sie ist Kreisvorsitzende der Jusos Rhein-Neckar und im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Frauen. „Den Menschen fehlt die Vielfalt im Bundestag,“ begründet Krämer ihre Kandidatur und möchte als junge Frau mit einer handwerklichen Ausbildung den Bundestag diverser machen.

Andreas Woerlein wohnt in der Heidelberger Weststadt und ist derzeit als Pressesprecher der Heidelberger SPD und als Mitglied der Antragskommission der SPD Baden-Württemberg aktiv. Der Volljurist hat in Heidelberg studiert, war bisher für eine Heidelberger Kanzlei im Bereich Strafrecht tätig und promoviert derzeit im öffentlichen Recht.

Tim Tugendhat ist stellvertretender Vorsitzender der SPD Heidelberg und Vorsitzender der Neuenheimer SPD. Nach seinem Studium an der Universität Heidelberg arbeitet der promovierte Astrophysiker nun als Technologieberater und Data Scientist bei einem mittelständischen IT-Dienstleister und ist an Wochenenden DJ, u.a. in der »halle02«.

Die Kandidierenden hatten im Rahmen einer parteiintern gesetzten Frist ihren Hut in den Ring geworfen und sich auf den weiteren Gang der Nominierung verständigt. Am 24.09.2020 soll mit einer Mitgliederversammlung über die Nachfolge im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim entschieden werden. Einig waren sich die Kandidierenden mit den Kreisvorsitzenden aus Heidelberg und Rhein-Neckar auch dahingehend, dass eine Nominierung nur unter entsprechenden Auflagen stattfinden kann. Die derzeitige Lage macht jedoch auch erfinderisch. So planen die Genoss*innen etwa ein YouTube Live mit den Kandidierenden am 27.07.2020, damit sich die über 2000 wahlberechtigten Mitglieder ein Bild davon machen können, wer die Region in Zukunft in Berlin vertreten soll.

 

Homepage SPD Walldorf

Für uns im Bundestag

für uns im Bundestag

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich erfolgreich für eine deutliche Mittelerhöhung und die Sicherung des KfW-Förderprogramm "Investitionszuschuss Barrierereduzierung" eingesetzt: "Wir haben und in der Großen Koalition bei der Umsetzung des Konjunkturpakets darauf geeinigt, die Mittel um 50 Millionen Euro auf nunmehr 150 Millionen Euro zu erhöhen. Damit haben wir einen Förderstopp in diesem Jahr definitiv abgewendet", so der stellvertretende Vorsitzende und zuständige Hauptberichterstatter für das Bundesbauministerium im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, Martin

19.06.2020 12:27
Berliner Zeilen 10/2020.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, diese Woche wurde in der SPD-Bundestagsfraktion einstimmig ein Konzept zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems verabschiedet, an dem ich intensiv mit Kolleginnen und Kollegen gearbeitet habe. Man könnte sagen, dass wir gerade andere Sorgen haben, aber in Wahrheit speisen sich die Sorgen der Menschen aus vielen unterschiedlichen Quellen. Auch Nachrichten aus den Flüchtlingslagern, von den Grenzzäunen oder herum irrenden Schiffen auf dem

Aufgrund des deutlichen Rückgangs der Infektionszahlen werden auch in meinem Wahlkreisbüro die Corona-Einschränkungen gelockert. Ich freue mich, dass ab sofort auch wieder persönliche Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern möglich sind. Mein Büro in der Wieslocher Marktstr. 11 ist nun wieder werktäglich zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Der Schutz meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Besucherinnen und Besucher steht für mich auch weiter an oberster Stelle. Um zu große Menschenansammlungen im

AKTUELLES AUS DEM LAND

Generalsekretär Sascha Binder verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf: "Es ist absolut unzumutbar, wenn mitten in unserem Land bürgerkriegsähnliche Zustände vom Zaun gebrochen werden. Straßenschlachten solchen Ausmaßes kennen wir in Baden-Württemberg nicht und der Innenminister muss alles dafür tun, damit dies nicht zur Normalität wird. Ich wünsche allen verletzten Polizei- und Einsatzkräften eine baldige und gute Genesung."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro als "enormen Kraftakt" bezeichnet.

"Ich habe immer gesagt, wir brauchen einen Rettungsschirm für unsere Kommunen, damit diese in die Zukunft investieren können", so Stoch. "Und das ist sehr gut gelungen." So werden auf Vorschlag der SPD insbesondere die krisenbedingten Ausfälle der Kommunen bei der Gewerbesteuer ausgeglichen. Zusätzlich übernimmt der Bund die Kosten der Unterkunft in der Grundsicherung.

Andreas Stoch: "Schritte für Verbotsverfahren gegen die Identitäre Bewegung intensivieren"

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat den heutigen Anschlag auf das Willi-Bleicher-Haus des DGB in Stuttgart durch Mitglieder der "Identitären Bewegung" scharf verurteilt.

"Wie stehen solidarisch zu unseren Freunden beim DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften. Die Verantwortlichen für diese feige Aktion müssen umgehend strafrechtlich verfolgt werden", betonte Stoch. "Wieder einmal wird deutlich, dass diese so genannten Identitären durch und durch Rechtsextremisten sind, die unsere freiheitliche Verfassungsordnung bekämpfen. Deshalb sollten nun alle möglichen Schritte für ein Verbotsverfahren intensiviert werden."

 

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