Mit der SPD Walldorf im Naturkundemuseum Karlsruhe – im Reich der Mineralien

Veröffentlicht am 11.08.2019 in Ortsverein
 

Mit vielen interessierten Kindern machte sich das Team der SPD-Fraktion und des SPD Ortsvereins Walldorf (Petra Wahl, Gerd Schneider, Hans Posawatz und Andrea Schröder-Ritzrau) um halb neun auf den Weg nach Karlsruhe. Wir hatten viel Glück und kamen ohne Stau durch. Als wir im Naturkundemuseum ankamen hatten Victoria und Sandra vom Team der Museumspädagogik bereits alles vorbereitet im Rotary-Naturraumlabor, das nun für knapp zwei Stunden unseres war. Nun galt es für die Ferienspassteilnehmer in kleinen Teams zu erkunden und zu forschen.

Was ist überhaupt ein Mineral? Wie funktioniert das mit der glänzenden Fläche? Wie kann man mit Spiegeln Symmetrien erkunden? Das wir mit Salzlösung, Föhn und Papier in wenigen Sekunden Kristalle in wunderschöner Symmetrie “züchten“ konnten, war für viele unter uns das spannendste Experiment. Natürlich war das Labor mit Mikroskopen ausgestattet und so konnten wir sogar die nur ca. ein Zehntel mm großen, ebenmäßigen und glänzenden Flächen der würfeligen Salzkristalle bewundern.

Die Natur hat eine große Formenvielfalt bei Mineralien hervorgebracht. Wir haben z.B. auch den blumenkohlartig wachsenden Hämatit kennengelernt - ein schweres Mineral, das hauptsächlich aus dem Element Eisen besteht.

Symetrische Formen begreift man am besten, wenn man sie mal selber gebaut hat. Victoria und Sandra hatten für uns Bauanleitungen für eine sogenannte Doppelpyramide vorbereitet. Magnetit, der seinen Namen von seiner Eigenschaft hat magnetisch zu sein, ist z.B. ein Mineral, das solche Doppelpyramiden baut. “Unsere Doppelpyramide“ durften aber in Farben unsere Wahl gestaltet oder auch beschriftet werden.

Wer weiß eigentlich welche Minerale alle für den Bau unserer Autos gebraucht werden, wo sie herkommen und wie selten sie sind? Auch das konnten wir entdecken im Naturkundemuseum Karlsruhe.

Nach zwei Stunden im Reich der Mineralien haben wir uns in der Cafeteria gestärkt und haben dann auf eigene Faust weitere Ausstellungen im Museum erkundet. Ganz besonders interessant waren die “Flugsaurier“ im Lichthof und natürlich das Riesenaquarium mit dem Schwarzspitzenriffhai und dem größten lebenden Korallenriff Deutschlands.

Dann ging es wieder nach Hause. Wir haben viel Interessantes gelernt und unsere Doppelpyramide und das kleine Heftchen, indem wir unsere Forschungen eingetragen haben, wird uns daran erinnern.

Das wichtigste war allerdings natürlich der Griff in die Schatzkiste. Jeder hat ein Mineral mitnehmen dürfen. Habt ihr euch gemerkt wie eures heißt? Pyrit, Chalkopyrit, Aragonit, Amethyst Druse oder Achatscheibe?

Wie cool das war im Naturkundemuseum an so einem warmen Tag – probiert es aus – es gibt sicher noch ein paar heiße Tage in den Sommerferien und überhaupt lohnt sich ein Museumsbesuch ja zu jeder Jahreszeit.

Euer SPD Walldorf Ferienspassteam findet der Besuch im Naturkundemuseum Karlsruhe war wirklich spannend. Wir möchten uns bei euch allen, die dabei waren, für den schönen gemeinsamen Tag bedankt. Wir meinen: Ferienspass 2019 war wieder ‘HighFive‘! Und wir haben auch schon einen prima Plan für 2020 :)

 

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"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.

Die Betonung des "christlichen Menschenbilds" als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht "mehr als zweifelhaft", so der SPD-General. "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will."

Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen"

Die SPD Baden-Württemberg befürwortet das Volksbegehren "Artenschutz - Rettet die Bienen", das am heutigen Freitagnachmittag beim Innenministerium eingereicht wird. "Im Gegensatz zu dem grün-schwarzen Herumlavieren unterstützen wir das Volksbegehren ausdrücklich - und zwar offiziell als Bündnispartner", bemerkte dazu der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

"Insbesondere die deutliche Erhöhung des Ökolandbaus und die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel in der gesamten Landwirtschaft sind wichtig und müssen im Fokus einer nachhaltigen Artenschutzpolitik stehen. Hier hat Baden-Württemberg noch deutlichen Nachholbedarf." Mit Blick auf das von der Landesregierung rechtlich ausgebremste Volksbegehren für gebührenfreie Kitas erklärte Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen. Die Bienenstöcke in der Villa Reitzenstein reichen für eine glaubwürdige Umweltpolitik jedenfalls nicht aus."

 

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