Bildung von Anfang an qualitätsvoll und gebührenfrei gestalten

Veröffentlicht am 02.07.2018 in Ortsverein
 

Die einladenden Ortsvereine

MdL Daniel Born referierte in Walldorf über die bildungspolitischen Ziele der SPD-Landtagsfraktion

Die SPD-Ortsvereine Walldorf, Wiesloch und Baiertal hatten gemeinsam zum Bildungsforum der SPD-Landtagsfraktion mit MdL Daniel Born nach Walldorf in die Scheune Hillesheim eingeladen. Annette Strehle, Vorstandsmitglied der SPD Walldorf, konnte zahlreiche interessierte Gäste begrüßen. Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete gab einen Impulsvortrag zu den bildungspolitischen Zielen der SPD-Landtagsfraktion. „Es geht nicht darum enttäuscht in der Opposition ehemalige Ziele aufzuwärmen, sondern möglichst viele Menschen für gute Bildung zu aktivieren, die ins Gelingen verliebt sind.“ so Born. Natürlich werde man das Thema qualitätsvolle und gebührenfreie Angebote weiterverfolgen, versicherte der SPD-Politiker.

„Qualität ist das ‘A und O‘ der frühkindlichen Bildung und ich kann es nicht verstehen, dass wir den Orientierungsplan nicht verbindlich gestalten, bemängelte Born, der auf seine Anfrage bei der Kultusministerin, was es kosten würde den Plan verbindlich umzusetzen, diesbezüglich bisher keine Antwort bekommen hat.

Ein weiteres Thema des Abends war die Unterrichtsversorgung an den Schulen. „Warum plant das Kultusministerium nicht mit 106% um einen reellen Puffer für die Krankheitsausfälle und die notwendigen Fortbildungen zu haben?“ so die Aufforderung des Abgeordneten. Mit der derzeitigen Planungspolitik sei der systemische Unterrichtsausfall nicht zu beheben, machte Born deutlich, und nahm auch die Besoldungsfrage in den Blick: „Wenn wir eine ernsthafte Evaluation machen würden, was an unseren Grundschulen von den Pädagogen geleistet wird, kommen wir nicht umhin darüber nachzudenken, die laufbahnrechtlichen Besoldungen anzugleichen.“

In der anschließend sehr rege geführten Diskussion fragte ein Zuhörer, welche Stellung unsere Gesellschaft der Schule gebe. Es sei seltsame Verfassungsfolklore, dass der Bund finanziell nicht unterstützen dürfe. Sie sorge dafür, dass Geld zwar im Bund vorhanden wäre, aber nicht an die Länder fließen dürfen. Hier müsse es eine Grundgesetzänderung geben, so die Forderung. Born pflichtete voll bei und antwortete, dass die Bundesfamilienministerin der SPD, Franziska Giffey, ein gutes Interimskonzept erarbeitet habe, das neun bildungspolitische Handlungsfelde definiere und den Ländern die Freiheit lasse, in ihren jeweiligen Schwerpunktbereichen Mittel zu beantragen.

Auch das Thema Inklusion wurde diskutiert. Außenklassen seien ein wichtiges Übergangsmodell, so eine Zuhörerin, denn die personelle Ausstattung sei von vornherein so limitiert, dass man in der Mangelwirtschaft arbeitet und deshalb Ressourcen bündeln müsse.

Zum Schluss bedankten sich die Ortsvereine bei Daniel Born für seinen engagierten Vortrag und drückten ihren Wunsch aus, dass er und die gesamte SPD-Landtagsfraktion das Thema „Bildung“ als Mammutaufgabe des 21. Jahrhundert weiter in den Fokus rücke.

Das Bild zeigt die einladenen Ortsvereine:

v.l.:Marianne Kammer, Vorsitzende SPD Baiertal, Annette Strehle, SPD Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Vorsitzende SPD Walldorf, Dr. Anke Schroth, Vorsitzende SPD Wiesloch, Daniel Born, MdL Schwetzingen. Foto:E.K.

 

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Für uns im Bundestag

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Regelmäßig treffe ich mich mit jungen Menschen aus der Region zu "Pizza & Politik". Bei diesen Veranstaltungen diskutiere ich mit jungen Leuten über die Themen, die sie gerade interessieren. Dazu gibt es Pizza und kalte Getränke. Zum nächsten "Pizza & Politik" lade ich herzlich ein am Mittwoch, den 18. Juli 2018, um 18:30 Uhr im IG Metall-Haus (Kirchplatz 10) in Sinsheim. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter 06222-9399506

06.07.2018 13:52
Berliner Zeilen 10/18.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich schreibe Ihnen und Euch aus der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause. Es ist zu früh für eine Zwischenbilanz, aber ein guter Zeitpunkt, innezuhalten. Sind wir auf dem Weg, deutlicher zu machen, wofür die SPD steht? Spüren die Menschen, die uns gewählt haben, die auf uns hoffen, dass wir an ihrer Seite sind? Ich denke, die Antwort lautet: Nein. Gerecht ist das

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute in seiner Bereinigungssitzung auf Antrag der SPD beschlossen, für das Nationaltheater Mannheim 80 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich sehr, dass es in einer Gemeinschaftsaktion gelungen ist, dass der Bund seinen Anteil für eine gute Zukunft dieses bedeutenden Theaters leistet. Dafür habe auch ich gekämpft. Jetzt ist das Land am Zug. Ich danke insbesondere meinen Kollegen im Haushaltsausschuss, dem haushaltspolitischen

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SPD-Generalsekretärin Luisa Boos bezeichnet die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie zum Verdienst in der Kindertagespflege als "zwar nicht überraschend, aber skandalös". Boos dankte dem Landesverband für Kindertagespflege, mit dieser Studie Transparenz über den Verdienst in der Kindertagespflege geschaffen zu haben. Die prekären Arbeitsbedingungen in der Kindertagespflege seien viel zu lange verschleiert worden. "Wir reden seit zig Jahren über die Aufwertung der sozialen Berufe - gerade auch im Erziehungsbereich, bei der Arbeit mit Kindern, bei Arbeit mit besonderer Verantwortung am Menschen. Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß, dass Tagespflegepersonen de facto nicht einmal den Mindestlohn bekommen", so Boos. "Die Tagespflege ist mehr wert!"

"Alles andere als dieses Urteil wäre nicht akzeptabel und nicht erträglich gewesen. Auch am heutigen Tag sind wir in Gedanken bei den zehn ermordeten Menschen und ihren Angehörigen.

Dieses Urteil darf kein Schlusspunkt sein. Es braucht weitere Aufklärung. Die Rolle des Verfassungsschutzes bleibt nach wie vor unklar. Wir müssen die Bedingungen für die Zusammenarbeit und Koordination der Polizei über Bundesländer hinweg weiter verbessern.

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