Wir knacken das Kanzleramt: SPD Rhein-Neckar sorgt für Farbe auf dem Listenparteitag

Veröffentlicht am 14.03.2017 in Bundespolitik
 

Ausgesprochen zufrieden sind die Sozialdemokraten aus dem Rhein-Neckar-Kreis mit dem Ergebnis des SPD-Listenparteitages vom Wochenende. Alle Platzierungsvorschläge kamen durch: Der Wieslocher Abgeordnete Lars Castellucci landete unangefochten im ersten Drittel, eine sichere Option auf den nächsten Bundestag. Der Heidelberger Abgeordnete Lothar Binding wurde mit 94,6 Prozent sogar „Stimmenkönig“.

Da will Newcomerin Neza Yildirim, die 2017 erstmals für den Spargelwahlkreis Bruchsal-Schwetzingen ins Rennen geht, auch noch hin. „Platz 29 ist eine Herausforderung. Aber wer weiß, mit dem Schulz-Effekt ist Vieles möglich“, zeigte sie sich zuversichtlich.

Unter den 300 Delegierten waren die Vertreterinnen und Vertreter aus Rhein-Neckar nicht zu übersehen: In roten T-Shirts präsentieren sich die 27 Genossinnen und Genossen, darauf gedruckt: „Wir knacken das Kanzleramt“. Gestärkt durch viele Parteieintritte und gute Umfragewerte klatschen sich die Delegierten minutenlang im Stehen warm. „Man spürt die Aufbruchsstimmung und das trägt den gesamten Parteitag“, betont Andrea Schröder-Ritzrau, die Wahlkampfleiterin von Lars Castellucci.

Als Martin Schulz schließlich im Kongresszentrum erscheint, wird er mit Sprechchören, Pappschildern und stehenden Ovationen empfangen. Im Mittelpunkt seiner Rede stehen Themen der sozialen Gerechtigkeit: „Wer Kanzler werden will, der muss ein Gefühl für die Alltagsprobleme der Menschen haben“, so Schulz. Der enorme Reichtum des Landes müsse sich auch in einem Mehr an Lohn für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer widerspiegeln, betonte er.

Martin Schulz trifft damit nicht nur Herz und Seele seiner Genossen. Zu spüren ist auch jenes Charisma, das aus Spitzenkandidaten Hoffnungsträger macht. Schulz ist kein intellektuell geschliffener Rhetoriker, aber wenn er spricht, fliegen Emotionen durch den Raum. Darin gleicht er Landeschefin Leni Breymaier.

„Es gibt nicht allzu viele Politiker, bei denen die Kluft zwischen ihren Botschaften und der Persönlichkeit so gering ist. Das nennt man glaubwürdig oder neudeutsch authentisch“, erklärt sich SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk das Phänomen Schulz. Und freut sich, dass dies nicht nur Sozialdemokraten Kraft und Zuversicht gibt, denn Umfragen belegen: Schulz kommt auch in der Bevölkerung gut an. Die Hoffnung auf einen Politikwechsel am 24. September steigt.

 

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