Windenergiestandorte ja – aber bitte dort wo Ertragspotentiale möglichst groß und Natureingriffe möglichst klein sind

Veröffentlicht am 25.09.2019 in Allgemein
 

St. Leon-Rot. Die SPD St. Leon-Rot hatte den Landtagsabgeordneten Daniel Born, MdL und die SPD-Kreisrätin für St. Leon-Rot und Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, zur Vorstandssitzung mit Diskussion über umweltpolitische Themen eingeladen. Insbesondere der geplante Windpark in der Lußhardt, direkt an der südlichen Gemarkungsgrenze der Gemeinde, war Thema des Abends.

 

Daniel Born zeigte Fragen auf, die er in einem Antrag von der grün-schwarzen Landesregierung beantwortet haben will. Für ihn sei eindeutig, dass sie als “Treiber des Vorhabens“ gesehen werde. Der Landtagsabgeordnete und die Kreisrätin waren gut informiert zu der Veranstaltung gekommen. So machte Schröder-Ritzrau deutlich, dass ihre Recherche ergeben habe, dass die Windpotentiale im projektierten Gebiet sehr mager seien und die Installation der 45 MW in zehn Anlagen in anderen Gebieten ein Vielfaches der Leistung bringen könne. Born und Schröder-Ritzrau sehen die Verantwortung bei der grün-schwarzen Landesregierung endlich zu liefern und die Energiewende im Südwesten deutlich voran zu bringen, insbesondere beim Thema Wind. Hier müsse aber oberste Priorität in der ökologischen und sozialen Abwägung liegen.

Dies war dann Tenor der weiteren Diskussion. Erneuerbare Energien, auch Windkraft seien ein unverzichtbarer Teil der Energiewende aber die Effizienz, also der zu erwartende Ertrag an Strom der geplanten Standorte - und das gelte natürlich für alle erneuerbaren Energieträger - müsse Eckpfeiler der Entscheidungsfindung für oder gegen einen Standort sein, zumal, wenn es um die Abwägung von Umweltbelangen (FFH und Wasserschutzgebiete) und emissionsrechtlichen Entscheidungen insbesondere im Wirkungspfad Mensch gehe.

Man sei gespannt wie die Antwort der grün-schwarzen Landesregierung ausfalle, so Born und versprach sofort zu informieren, wenn die Antwort eingeht.

 

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