Unterrichtsausfall im Wahlkreis Wiesloch: Kultusministerium liefert keine konkreten Zahlen – Hausaufgabe muss sein

Veröffentlicht am 11.03.2018 in Ortsverein
 

Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Daniel Born (MdL) im Gespräch Foto L. Kieneck

Hier lesen Sie den ungekürzten Text, da er in der Walldorfer Rundschau nach den Richtlinien nur stark verkürzt dargestellt werden durfte.

Unterrichtsausfall im Wahlkreis Wiesloch: Kultusministerium liefert keine konkreten Zahlen – Hausaufgabe muss sein, die Versorgungslage der Schulen klar zu erfassen, um gezielt agieren zu können

Die Walldorfer SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau hat sich kürzlich bei einem Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born (SPD) über die Unterrichtsversorgung im Landtagswahlkreis Wiesloch, zu dem auch Walldorf gehört, ausgetauscht. Er bekomme auf seine Anfrage zum Unterrichtsausfall an Schulen im Wahlkreis Wiesloch keine konkreten Antworten von der Kultusministerin Eisenmann, so Born.


Daniel Born, SPD-Landtagsabgeordneter aus Schwetzingen, der den Wahlkreis Wiesloch mitbetreut, wollte es genau wissen und hatte die Landesregierung unter anderem gefragt, wie viele Unterrichtsstunden an den Schulen im Wahlkreis Wiesloch in den letzten drei Jahren ausgefallen seien. Die Antwort des Kultusministeriums: Hierzu lägen keine Daten vor. Lediglich die Ergebnisse der jedes Jahr im November stattfindenden landesweiten Stichprobenerhebung könne das Kultusministerium anführen. Demnach ist der Unterrichtsausfall über alle Schularten hinweg vom letzten auf dieses Schuljahr um 12,5% gestiegen, an Gymnasien und beruflichen Schulen sind es sogar 20%. Bildungspolitiker Born dazu: „Die Zahlen sind schockierend. Der Unterrichtsausfall im Land nimmt zu. Ich bleibe bei meiner Forderung: Die Krankheitsreserve muss aufgestockt werden.“ Die SPD im Landtag hatte in den Haushaltsverhandlungen eine Aufstockung der Krankheitsreserve gefordert, damit die Schulen mittelfristig über einen Versorgungsgrad von 105% zu Schuljahresbeginn verfügen.

„Es ist besorgniserregend, dass das Kultusministerium ohne die Grundlage von konkreten Daten und Fakten agiere. Damit eine realistische Personalplanung möglich sei, müsse schnellstens die Versorgungslage der Schulen klar erfasst werden, wie es zum Beispiel in Hessen der Fall ist“, so der Landtagsabgeordnete. Um den großen Engpässen in den Grundschulen entgegen zu wirken, schlägt Born außerdem vor, arbeitssuchende Gymnasiallehrkräfte verstärkt an Gemeinschaftsschulen einzusetzen und dafür dort tätige Grundschullehrkräfte wieder an Grundschulen anzustellen. „Das würde nicht nur kurzfristig vorhandene Lücken schließen, sondern auch dem Konzept der Gemeinschaftsschulen entsprechen“, so Born. Derzeit würden insbesondere Gymnasiallehrer für Grundschulen angeworben, was nicht sinnvoll sei, wenn nicht vorher alle Grundschullehrer auch an den Grundschulen eingesetzt würden.


 

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