Teures widersprüchliches Gestaltungsgutachten

Veröffentlicht am 14.05.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Wieslocher Gemeinderats am 12.5.2021  wurde der Vorentwurf eines Gutachtens zur Neugestaltung der Unteren Hauptstraße vorgestellt, das man nur mit „ungenügend, durchgefallen!“ werten kann und die Planungsaufgabe „Fokus auf ÖPNV“ in keinster Weise erfüllt.
Wenn in einem teuer bezahlten Gutachten zur Neugestaltung der Hauptstraße von der Ring- bis zur Bahnhofstraße als wesentlicher Bestandteil die bereits seit Jahren vollzogene Sperrung der Durchfahrt von der Bahnhofstraße zur Hauptstraße als neue Idee vorgestellt wird, darf man sich fragen, ob die Verfasser jemals die Örtlichkeit besucht haben.
Wenn in diesem teuer bezahlten Gutachten als Mangel kritisiert

Die angeblich nicht vorhandene Buswartehalle

wird, dass „keine Buswartehalle auf der Nordseite der Haltestelle Ringstraße vorhanden" sei, muss man noch nachdrücklicher fragen, ob die Verfasser jemals die Örtlichkeit besucht haben.
 

Wenn in diesem teuer bezahlten Gutachten die unverzichtbare Haltestelle für die Buslinien 706 und 708 (Wiesloch-Zentrum – Walldorf-Zentrum) schlicht vergessen wurde, ist ein wesentlicher Teil des Auftrags nicht erbracht. Zur Erläuterung: Diese beiden Linien kommen von Süden durch die Hauptstraße und biegen dann links in die Schwetzinger Straße ab. Derzeit befindet sich die Haltestelle in der Hauptstraße.

 

Derzeitige Haltestelle u.a. der Linien 706 und 708


Und wenn schließlich in diesem teuer bezahlten Gutachten aus Gestaltungsgründen der Wegfall der erst vor ein paar Jahren barrierefrei umgebauten Haltestellen der Linie 709 vor und gegenüber der Volksbank gefordert wird, dann ist das das Gegenteil von Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs, die eigentlich im Mobilitätspakt vorgesehen ist.

Vor ein paar Jahren erst barrierefrei ausgebaut


Bei so vielen Ungereimtheiten wundert einem dann auch nicht, wenn ernsthaft behauptet wird, die Haltestelle könne problemlos wegfallen, da es von der Haltestelle „Häuseläcker“ bis zum Eingang der „Stadtgalerie  genauso weit wäre wie von der Haltestelle „Jugendzentrum“

 

Es ist außerordentlich bedauerlich, dass jetzt genau die Befürchtungen eingetreten sind, die ich in meiner Haushaltsrede geäußert habe. Eine für Fußgänger und Radfahrer attraktive Anbindung der Stadtgalerie an die Fußgängerzone, die nicht zu Lasten des ÖPNV geht, ist für die Einkaufsstadt Wiesloch sehr wichtig und wird von der SPD-Fraktion beharrlich gefordert. Der vorliegende Entwurf liefert leider keinen Beitrag dazu.  

 

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Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis und die Wiederwahl unseres Landesvorstands und gehen motiviert und entschlossen in die Vorbereitung der Kommunal- und Europawahlen und die inhaltliche Arbeit in unseren Gremien.

Die Botschaft der Südwest-SPD bei ihrem Landesparteitag in Friedrichshafen ist klar: Je mehr die Bundesregierung in dieser Krisensituation anpackt, unterstützt und in eine gute Zukunft investiert, desto deutlicher wird der grün-schwarze Stillstand in Baden-Württemberg. "Eines der reichsten Länder in ganz Deutschland jammert, es habe kein Geld, statt in dieser Krise zu helfen. Während die Bundesregierung zeigt, wie kluges und entschlossenes Handeln in Krisenzeiten geht, sehen wir in Baden-Württemberg eine Landesregierung, die pausenlos gegen die Bundesregierung giftet, während sie sich auf bundespolitischen Entlastungen ausruht," so der mit 95,6 Prozent im Amt bestätigte Landesvorsitzende Andreas Stoch zur Bilanz der Landesregierung.

Ein intensives Wochenende beim Debattenkonvent liegt hinter uns. Wir haben über die aktuellen Ereignisse, vor allem aber über die Zukunft, Transformation, den Wandel der Gesellschaft und unsere Antworten als Partei darauf diskutiert.

Mit unserem Leitantrag haben wir heute auf den Weg gebracht, was aus Impulsen aus der Partei, Zivilgesellschaft und Wissenschaft hervorging. Und der Prozess endet nicht heute. Bis zum nächsten Bundesparteitag werden wir vor Ort weiterarbeiten. Wir wollen ein Jahrzehnt des Aufbruchs, ein Jahrzehnt der sozialen Demokratie, in dem wir konkrete Politik für die Bürger:innen umsetzen.

Die konkreten Missionen, die es benötigt, um eine gerechte Transfomation in Zukunft möglich machen zu können, findet ihr in unserem Leitantrag zum Debattenkonvent 2022 (PDF).

 

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