SPD Rhein-Neckar gründet Ökologischen Arbeitskreis

Veröffentlicht am 11.03.2020 in Arbeitsgemeinschaften
 

Dielheim. Der Ökologische Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar traf sich zu seiner konstituierenden Sitzung. Der Vorsitzende der SPD Dielheim, Frank Rieger, konnte viele Engagierte im Gewölbekeller des Rathauses begrüßen, die sich handlungsorientiert für Klimaschutz, Erneuerbare Energie und Naturschutz einsetzen wollen. Rieger freute sich zu der Gründung auch zwei Ehrengäste, die SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Daniel Born, begrüßen zu dürfen.

Gabi Rolland, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied des Umweltausschusses des baden-württembergischen Landtags hielt zur inhaltlichen Orientierung des neuen Arbeitskreises ein Impulsreferat.

Rolland sei 1984 in die SPD eingetreten, weil sie sozialdemokratische Arbeits- und Umweltpolitik unterstützen wollte - für sie noch heute wesentliches Anliegen. Sie wies auf konkrete Schwerpunktthemen der SPD-Baden-Württemberg für 2030 hin: Die Gestaltung von Wohnen, Zukunft der Arbeit, Bildung, Mobilität, Klima, Energie und Nachhaltigkeit seien aufs engste miteinander verknüpft. So müsse die Gestaltung von Wohnraum sich auch leiten lassen vom Problem Flächenverbrauch und Flächenversiegelung. Die Zukunft der Arbeit kann nicht nur in engen nationalen Grenzen gesehen werden. Weltweit stelle sich die soziale Frage und die Anforderung einer gerechten Verteilung der noch vorhandenen Ressourcen. Bildung muss in Kitas, Schulen und Hochschulen auch ein ‘ökologisches Gewicht‘ bekommen. Sie sei Grundlage für ein nachhaltiges Leben in unserer Gesellschaft.
Mit Blick auf Mobilität sprach sich Rolland klar für die Notwendigkeit einer umfassenden, einheitlichen Tempobeschränkung im Straßenverkehr aus (Tempo 30 innerorts, Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 130 auf allen Autobahnen).
„Ja, ich befürworte nach wie vor das Volksbegehren zum Insektenschutz. Die Krefelder Studie von 2017 hat uns dramatisch vor Augen geführt, dass 75 % der Insektenbiomasse bereits vernichtet sind,“ so Rolland, „wir haben dringenden Handlungsbedarf im Artenschutz.“ Unumgänglich sei auch ein Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft zum naturnahen Landbau. Auch Tierwohl gehöre ins Zentrum der Aufmerksamkeit mit klaren gesetzlichen Regelungen einer konsequenten Kontrolle durch die Veterinäre. „Es geht nicht darum nur auf Bauern ‘einzudreschen‘, sondern gute ökologische Ansätze zu unterstützen und den Verbraucher auch in die Pflicht zu nehmen,“ so Rolland.

Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an, in deren Verlauf auch notwendige Umstrukturierung z. B der EU-Agrarpolitik angesprochen wurde. Vorhandene Gestaltungsspielräume müssten auf allen Ebenen genutzt werden. Der betreuende Landtagsabgeordnete für den Landtagswahlkreis Wiesloch, Daniel Born ging auf den Wohnungsbau in Baden-Württemberg ein und rief dazu auf, sozialdemokratische Ansprüche konsequent zu vertreten – Wohnungsbau muss bezahlbar, gut und ökologisch sein.
Einhelligkeit bestand darin, dass der ökologische Arbeitskreis seine Aktivitäten in enger Verbindung mit politischen Vertreterinnen und Vertretern auf Kreis- und Landesebene ausrichten werde, die wiederum für ihre Gremienarbeit unterstützt und gestärkt werden.
An den informativen und anregenden Vortrag schlossen sich die Vorstandswahlen an. Zum Vorsitzenden wurde Frank Rieger gewählt; stellvertretender Vorsitzender Dietmar Hebeler, Schriftführer Herbert Grunwald, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Internet- und Social-Media-Beauftragte Sofia Hamm und Beisitzende Edmund Berger, Egzon Fejzaj, Rüdiger Kanzler, Gerda Kunkel und Joel Möller.
Der Ökologische Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar steht Interessierten offen, auch Nichtmitgliedern, die hiermit herzlich zur Teilnahme eingeladen sind.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Aktuelle Termine

30.09.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Nominierungskonferenz LTWK 41Sinsheim,

Auwiesenhalle, Schulstraße 19, 74909 Meckesheim

Für uns im Bundestag

für uns im Bundestag

21.09.2020 10:08
Berliner Zeilen 12/20.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, die SPD ist für die Bundestagswahl 2021 klar aufgestellt:. Mit Olaf Scholz haben wir den richtigen Mann für unsere Zeit, die Erfahrung und Verlässlichkeit verlangt. Ich freue mich auf den Wahlkampf für ihn und mit ihm und mit Euch und Ihnen allen. Denn auch ich bewerbe mich im Wahlkreis Rhein-Neckar wieder für die Bundestagskandidatur. Mein Interview dazu mit der Rhein-Neckar-Zeitung kann hier

Ich freue mich über die Bewilligung von 17.405 Euro Bundesmitteln für die Modernisierung von drei Bibliotheken in seinem Wahlkreis: In Neckargemünd wird die Einrichtung eines Online-Katalogs (WebOPAC) in der Stadtbücherei mi 2.659 Euro, in der Bücherei in Wilhelmsfeld die Modernisierung der Hard- und Software mit 4.590 Euro gefördert. Die Gemeindebücherei Gaiberg wird mit 10.155 Euro bei der Einführung neuer Bibliothekssoftware und eines WebOPACS unterstützt. Bibliotheken sind zentrale Orte, wenn es

Als SPD-Bundestagsabgeordneter und Betreuungsabgeordneter für Mannheim freue ich mich, dass der Mannheimer Hauptbahnhof 230.000 Euro aus dem Bahnhofssofortprogramm des Bundes erhält . Mit diesem Geld können kleine Schönheitsmaßnahmen am Bahnhof sofort durch regionale Handwerksbetriebe ausgeführt werden. Diese Investition erhöht die Attraktivität des Schienenpersonenverkehrs und stärkt die Handwerksbetriebe vor Ort. Das Bahnhofssofortprogramm des Bundes wurde auf Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion aufgelegt. Es umfasst 40 Millionen Euro und dient der weiteren Konjunkturbelebung im

AKTUELLES AUS DEM LAND

Neues Gesicht in der Pressestelle des SPD-Landesverbandes Baden-Württemberg: Ab heute übernimmt Maja Schubert als neue Pressesprecherin die Leitung der politischen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Sie wird Ansprechpartnerin für die Medien und verantwortet die externe und interne Kommunikation. Maja Schubert hat Public History in Berlin studiert und berufliche Erfahrung in der Kommunikation von Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen gesammelt. "Wir stellen unsere Kommunikationsabteilung neu auf und verstärken sie personell. Mit Maja Schubert haben wir eine hochqualifizierte Frau gewinnen können, die ein starkes Team leitet", erklärt Generalsekretär Sascha Binder.

Der bisherige Pressesprecher Andreas Reißig widmet sich nach zwanzig Jahren neuen Aufgaben in der Landesgeschäftsstelle. Er wird federführend den OB-Wahlkampf in seiner Heimatstadt Stuttgart unterstützen und kommunale Kampagnen übernehmen. "Andreas Reißig hat sich in zwanzig Jahren große Verdienste um die SPD erworben. Wir bedanken uns bei ihm für seine Arbeit und die immer verlässliche Zusammenarbeit und freuen uns, dass er seine große Erfahrung weiter bei uns einbringt", so der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Baden-Württemberg, Andreas Stoch.

Unterstützt wird die neue Kommunikationsleiterin von einem motivierten, jungen Team mit Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Community Management und Social Media, sowie von Dennis Eidner, der seit drei Jahren die Social-Media-Arbeit am Wilhelmsplatz aufbaut und leitet.

Die Bilder aus Moria machen uns fassungslos. Was hier auf europäischem Boden passiert ist, ist eine humanitäre Katastrophe schlimmsten Ausmaßes. Nicht erst seit dieser Woche steht Moria in Flammen. Die Flammen der Verzweiflung und des Elends lodern auf Lesbos schon seit Jahren. Die menschenunwürdigen Zustände in den Aufnahmeeinrichtungen auf den griechischen Inseln sind eine Katastrophe.

Für einen Kontinent wie Europa ist es beschämend und ein Armutszeugnis, wenn nun gerade einmal 400 Menschen gerettet werden sollen. Tausende Geflüchtete haben bereits ihre Heimat verloren, Familien schlafen auf Verkehrsinseln im Freien. Es kann nicht sein, dass die deutsche Antwort darauf die Aufnahme von nur 150 Kindern ist.

Wenn alleine in Deutschland 174 Städte und Gemeinden ihre Bereitschaft erklärt haben Solidarität zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen, dann ist die Entscheidung des heutigen Tages eine Blamage.

Deshalb fordert die SPD Baden-Württemberg eine deutlich höhere Zahl an Flüchtlingen aufzunehmen - Diese Zahl muss sich orientieren an der Aufnahmebereitschaft der Städte und Gemeinden. Bundesinnenminister Seehofer darf vor den schrecklichen Schicksalen der Geflüchteten nicht länger die Augen verschließen. Er muss jetzt handeln und endlich seine unmenschliche Blockadehaltung aufgeben.

Bereits vor der Corona-Krise war das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos hoffnungslos überfüllt. Seitdem wurden zu wenige Menschen evakuiert. Angesichts der gravierenden Lage auf der Insel Lesbos nach den Bränden in der Nacht fordert der baden-württembergische SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch jetzt umgehend Hilfe vor Ort und eine schnelle Aufnahme der Menschen in den Kommunen: "Die Bilder aus Moria sind erschütternd. Sie zeigen, dass jetzt gehandelt und den Menschen vor Ort Hilfe geleistet werden muss," so Stoch.

27 Kommunen in Baden-Württemberg hatten sich bereits vor Monaten bereit erklärt, Flüchtlinge, darunter viele Familien mit Kindern, aufzunehmen. Trotz der Bereitschaft aus der Bevölkerung hat die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg es versäumt Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer auszuüben. Dieser hat immer wieder seine Zustimmung zu der Aufnahme der Geflüchteten verweigert. Stoch fordert deshalb: "Viele Kommunen in Baden-Württemberg haben sich bereit erklärt, Menschen aufzunehmen - das Bundesinnenministerium darf nicht weiter blockieren und muss den Weg dafür umgehend frei machen, damit den Menschen in Moria schnell geholfen werden kann."

 

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