SPD nominierte Kandidatinnen und Kandidaten im Kreistagswahlkreis Walldorf St. Leon-Rot

Veröffentlicht am 03.12.2018 in Ortsverein
 

P. Wahl ,L. Kachler, Dr. A. Schröder-Ritzrau , K. Grün, E. Krämer, M. Zuber, Prof.Dr. W. Werner, N. Knab , A. Lucas

Genau ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl haben die SPD-Ortsvereine Walldorf und St. Leon-Rot auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung ihre Kreistagskandidatinnen und -kandidaten nominiert. Beide Ortsvereine hatten sich im Vorfeld ganz deutlich für das Mitgliederprinzip und gegen eine Nominierung durch Delegierte der Ortsvereine ausgesprochen. „Das ist bei uns gelebte Demokratie“, so Elisabeth Krämer, stellv. Ortsvereinsvorsitzende der SPD Walldorf und Vorsitzende der Jusos Rhein-Neckar. 

Mit dem Spitzenkandidaten Manfred Zuber, der nun seit fast 20 Jahren für den Wahlkreis und die SPD im Kreistag tätig sei, setze man auf Bewährtes. Zuber, der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion für Umwelt und Technik ist, stellte kurz die derzeitig wichtigen Themen im Kreistag vor: Man beantrage gerade die Kreisumlage deutlich zu senken, weil es dem Kreis deutlich besser als den Gemeinden gehe. Weiter lehne die SPD als einzige Fraktion im Kreistag die derzeit geplanten Abfallgebühren ab. Sie sollten nicht auf einmal um bis zu 20 Prozent erhöht werden, weil womöglich im Laufe des Jahres 2019 die neue Biovergärungsanlage ans Netz gehe. Da man bei der AVR im Jahr 2020 von entlastenden Effekten ausgeht, wäre eine Erhöhung in zwei Schritten sinnvoller: „Wir sollten die Bürger positiv mitnehmen auf dem Weg zu dieser neuen Art der Biomüll-Entsorgung und nicht durch eine allzu hohe Gebühr für Unmut sorgen“. Über die von der SPD initiierte bessere Förderung der Tagesmütter seit 1. Juli und in einer zweiten Stufe ab 1. Januar würden auch die Eltern entlastet, so dass es bald mehr Nachfrage und auch bald mehr Plätze der Kindertagespflege im Kreis geben werde, was die übrigens Kitas entlaste. Nicht zuletzt setzt sich die SPD im Kreistag für den Wiedereintritt des Landkreises in den Kommunalverband der Arbeitgeber ein.
Bei den folgenden Wahlen, die von dem SPD-Regionalgeschäftsführer Alexander Lucas als Versammlungsleiter geleitet wurde, wählten die Mitglieder als Spitzenkandidaten Manfred Zuber (Diplom-Bauingenieur, Walldorf) und Nina Knab (Sozialarbeiterin, St. Leon-Rot). Auf Platz 3 und 4 folgen die beiden Ortsvereinsvorsitzenden aus Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau (Diplom Geologin) und aus St. Leon-Rot, Klaus Grün (Mechaniker). Auf Platz 5 kandidiert Dr. Wolfgang Werner (Umweltwissenschaftler, St. Leon-Rot), auf Platz 6 Petra Wahl (Pharmazeutisch-technische Assistentin, Walldorf), gefolgt von der Juso-Kreisvorsitzenden Elisabeth Krämer (Hochbautechnikerin, Walldorf) auf Platz 7. Als Ersatzbewerber wurde Lorenz Kachler (Schulleiter, Walldorf) nominiert.
Sehr zufrieden zeigten sich auch Klaus Grün, Vorsitzender der SPD St. Leon-Rot, und Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Vorsitzende der SPD Walldorf, nach der gemeinsamen Nominierung. „Wir haben eine Liste mit drei Männern und vier Frauen. Das wird vermutlich eine rühmliche Ausnahme bei den Kreistagsnominierungen sein, dass mehr Frauen als Männer nominiert werden,“ so Schröder-Ritzrau erfreut und wies ausdrücklich darauf hin, dass zwei der Frauen jünger als 30 Jahre seien. Das ist ein starkes Zeichen, ergänzte die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende. Es gehe ja nicht nur ums Wählen, sondern auch ums zur Wahl stellen, so Schröder-Ritzrau im Hinblick auf das gerade gefeierte Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“. „Wir brauchen die Mitsprache aller Generationen und auch möglichst unterschiedlicher Berufsschichten,“ ergänzte Klaus Grün und stellte fest, dass es nicht viel nutze, wenn im Kreistag nur Bürgermeister sitzen.
„Lasst uns für unsere großen Themen kämpfen“, waren sich die frisch nominierten Kandidatinnen und Kandidaten einig. Dazu gehöre ein öffentlicher Nahverkehr, der so gut ist, dass er den Menschen wirklich erlaubt, auf ihr Auto zu verzichten. Dies ist insbesondere in diesem Wahlkreis mit täglich zehntausenden von Pendlern nicht mehr verhandelbar – nicht nur wegen Klimaschutz. Der Kreis ist auch gefragt, wenn es um eine gute Krankenversorgung für die Menschen geht. Er muss als Arbeitgeber auch gute Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal gewährleisten.
Abschließend wurde ein kurzes Schlaglicht auf die Wahl des neuen Landesvorstandes geworfen, die erst 48 Stunden her war. Wir wollen mit dem neuen Landesvorstand keine Zeit verlieren und uns intensiv um die Kommunalwahl kümmern, so die Anwesenden unisono gerichtet an den neu gewählten Landesvorsitzende Andreas Stoch und das ganze Team. Dem nur knapp unterlegenen Kandidaten und SPD-Bundestagsabgeordneten für Rhein-Neckar Lars Castellucci dankte man für sein personelles Angebot. „Demokratie ohne Wahl sei keine.“, so Andrea Schröder-Ritzrau. Die anwesenden SPD-Mitglieder wünschten ihm weiterhin viel Energie für die Durchsetzung sozialdemokratische Politik in Berlin und für unseren Wahlkreis.
 

 

Homepage SPD Walldorf

wir für Wiesloch

Für uns im Bundestag

für uns im Bundestag

11.06.2019 08:55
Berliner Zeilen.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, auf solche Stunden und Tage in der SPD könnten wir alle auch gut verzichten. Andererseits: Wie immer muss es jetzt auch wieder weitergehen. In der Bundestagsfraktion haben wir mit Rolf Mützenich einen wunderbaren Kollegen für den Übergang bestimmt, den ich mir eigentlich auch für mehr als den Übergang vorstellen könnte. Und die Arbeit geht auch weiter… Wir haben am Freitag ein großes

Noch einmal jung sein und die Welt bereisen, das wünscht sich jeder. Für Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus den USA könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, voraussetzt es findet sich eine Gastfamilie in Deutschland für das Schuljahr 2019/2020. Ein internationaler Austausch, wie ihn dieses Programm anbietet, ist gerade für junge Leute unendlich wichtig. Ich hoffe sehr, dass sich auch im Wahlkreis Rhein-Neckar noch Gastfamilien finden. Im Auftrag des Deutschen

Die islamische Religionsgemeinde IGMG hatte zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen und Vertreter der Walldorfer Kirchen, Parteien und weiterer Organisationen waren der Einladung gefolgt. Das gemeinsame Fastenbrechen fand zum fünften Mal statt. Es wurde 2015 ins Leben gerufen als sich Walldorfer Religionsgemeinschaften gemeinsam um die Unterstützung der ankommenden Flüchtlinge kümmerten. Unter den Gästen war auch die Vorsitzende der SPD Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Vorstandsmitglied Akif Ünal, um sich beim gemeinsamen Essen

AKTUELLES AUS DEM LAND

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen - und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt. Bei der Vorstellung des Bündnisses am 29. Mai in Stuttgart haben die Partner ihre Motivation und ihre Beweggründe im Einzelnen dargelegt.

Mehr Infos hier.

 

Freitagspost

Ludwig Wagner Preis

BIWU

BIWU

move21 (neues Fenster)