SPD Fraktion: Petra Wahl und Dr. Andrea Schröder-Ritzrau zu schulpolitischen Entscheidungen

Veröffentlicht am 09.07.2018 in Gemeinderatsfraktion
 

Stadträtinnen v.l.: Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Petra Wahl

Petra Wahl sprach für die SPD Fraktion zur Einrichtung der Ganztagesschule an der Sambugaschule und dem Konzept der Nachmittagsbetreuung: In Walldorf soll jedes Kind das für seine Bedürfnisse angepasste Schulangebot erhalten. Deshalb hat sich die SPD Fraktion vehement dafür eingesetzt, dass die Sambuga Schule als Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum hier Bestand hat.

Wir danken an dieser Stelle der Verwaltung, besonders Herrn Steinmann und seinem Team, die sich für den Erhalt der Schule eingesetzt haben. Und auch Ihnen, Frau Staab.

Bei der neuen Rektorin, Frau Fiedler, ist die Schule in guten Händen und damit die Sambuga Schule zukunftsfähig wird, braucht es Unterstützung, auch personell für das Ganztagesangebot und wir begrüßen sehr, dass sich das Team schon seit längerem für das pädagogische Konzept Ganztagsbetrieb stark macht. Es ist zielführend mit einem verbindlichen Ganztagskonzept zu starten - nur so können Fördermaßnahmen optimal umgesetzt werden. Diese Kinder brauchen es besonders.

Der kommunalen Unterstützung, wie in der Vorlage dargelegt, stimmen wir ausdrücklich zu. Damit gibt es für jedes Kind in Walldorf ein gutes Ganztagsschulangebot.

Natürlich ist die Sambugaschule am Standort Waldschule perfekt anzugliedern. Wir sehen, genau wie Frau Fiedler, eine Win Win Situation.

Mit der Integration in die bestehenden Pavillons entsteht ein bewusstes Miteinander der Waldschulkinder mit den Förderschulkindern. Die notwendigen Umbaumaßnahmen von ca. 200 T€ tragen wir selbstverständlich mit. Große Sorgen bereitet uns allerdings die ‘Mensa‘ an der Waldschule, die seit Jahren nicht für den Bedarf gerüstet ist.

In einer Besichtigung mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Born, haben wir in der Mittagszeit miterleben müssen, wie beengt die Situation dort ist – dabei wird schon im 3 Schichtbetrieb gegessen. Eine bauliche Erweiterung ist dringend notwendig. Auch die improvisierte Essensausgabe ist nicht zukunftsfähig. Wenn der AK Schulentwicklung wirklich einen Einblick in die räumliche Situation bekommen will, sollte er sich die Situation nicht am Abend anschauen, wie derzeit geplant, sondern während der Essenszeit.

Dann mussten wir zu unserem Entsetzen feststellen, dass für das kommunale Personal (derzeit 16 Personen) nicht einmal ein Personalraum, ja nicht einmal Spinde zur Verfügung stehen. Wir bitten die Verwaltung um Fürsorgepflicht, Arbeitsschutz und um sofortige Abhilfe, jedoch nicht auf Kosten der Räume für die Kinder.

Die Informationen zur Schulbezirksänderung nehmen wir zur Kenntnis und befürworten die Waldschule perspektivisch in die 3- Zügigkeit zu führen und damit die Schillerschule nicht weiter mit der 5-Zügigkeit zu überlasten.

Eine Fünfzügigkeit in Ausnahmefälle ist für die Schule zu bewältigen, aber nicht das Ziel der Schillerschule, führt auch die Rektorin Stempfle- Stelzer aus.

Die SPD Fraktion stimmt dem Beschlussvorschlag zu und geht nicht mit dem CDU Antrag mit, das Personal für die kommunale Ganztagesbetreuung um die Hälfte zu reduzieren.

Dr. Andrea Schröder-Ritzrau zum Antrag auf Einrichtung einer Aussenklasse an der Schillerschule: Mühsam bahnt sich die Idee von einer inklusiven Welt mit inklusivem Schulsystem ihren Weg in unsere Gesellschaft. Die einen reden von fehlgeleiteter Ideologie, andere, auch wir, sagen es ist Menschenrecht.

Wenn allerdings die vom Kultus- und Finanzministerium auferlegte personelle Mangelwirtschaft in unserem Bildungssystem nicht endlich beendet wir, haben das Nachsehen die Schwächsten, die Kinder.

Wir stimmen heute für dies Kooperationsmodell weil wir wissen, dass die Aussenklasse personell gut ausgestattet wird von der privaten Tom Mutters Schule. Auch haben beide Schulen gute gemeinsame Erfahrungen mit dem Modell. Ob dies Modell letztendlich inklusive ist liegt nicht bei uns zu beurteilen. Wir freuen uns aber, dass sich das Kollegium und die Eltern für diese Kooperation ausgesprochen haben. Wir tun das auch und hoffen es entstehen keine Engpässe durch Belegung eines Differenzierungsraums.

Wir hätten gerne Informationen von der Verwaltung über die räumliche Situation der Schülerbetreuung durch die Stadt im Rahmen der Ganztagesbetreuung an der Schillerschule...ist hier Handlungsbedarf?

 

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Am Samstag habe ich bekanntgegeben, dass ich als Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg kandidiere. Dieser Schritt ist notwendig. Die Lage ist zu ernst, um darum herumzureden: Die SPD droht in Baden-Württemberg bedeutungslos zu werden. Wir müssen jetzt das Ruder herumreißen. Meine Kandidatur ist ein Angebot an die ganze Partei. Ich rufe alle auf, dabei mitzuhelfen, die SPD Baden-Württemberg wieder in die Offensive zu bringen und sie zu einer Landespartei zu machen, die strategisch

AKTUELLES AUS DEM LAND

12.11.2018 16:40
Mitgliederbefragung läuft!.
Leni Breymaier und Lars Castellucci, die beiden Kandidierenden um den Landesvorsitz, haben sich inzwischen in vier Regionalkonferenzen und weiteren Veranstaltungen vor Ort den Fragen der Parteibasis gestellt. Noch bis zum 19. November können die über 36.000 SPD-Mitglieder im Südwesten abstimmen, wer künftig die SPD im Land anführen soll.

Alle Infos zum Mitgliederentscheid.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die heute Abend bekannt gewordenen Vorwürfe illegaler Parteienfinanzierung gegen die AfD als "ganz offensichtliche, schwere Korrumpierung" bezeichnet.

"Dieser Sumpf muss umgehend und vollständig ausgetrocknet werden", betonte Breymaier. "Schon jetzt ist klar: Trotz ihres moralinsauren Getues hat Frau Weidel das letzte Restchen an persönlicher Glaubwürdigkeit verloren. Die Strenge, die sie so gern als Monstranz vor sich herträgt, sollte sie nun selbst beherzigen und als Fraktionsvorsitzende der AfD zurücktreten - und besser ganz auf ihr Mandat verzichten."

Bei einem Treffen mit einer Elterninitiative, die sich für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium stark macht, hat SPD-Generalsekretärin Luisa Boos ihre grundsätzliche Unterstützung für diesen Vorstoß zugesagt. Die Petition der Elterninitiative für das G9 haben bereits 31.744 Personen unterzeichnet.

Boos erklärte, sie trete dafür ein, das Angebot auszubauen, in neun Jahren zum Abitur zu kommen. "Die Möglichkeit zwischen G8 und G9 wählen zu können, trägt den Wünschen von Schülern, Eltern und Lehrern Rechnung", sagte die Generalsekretärin beim Treffen in Stuttgart. "Die SPD steht zur Gemeinschaftsschule. Unser Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Eltern zwischen G8 und G9 wählen können. Diese Wahlfreiheit muss sowohl über verschiedene Schularten - wie der Gemeinschaftsschule und den beruflichen Gymnasien - als auch am allgemeinbildenden Gymnasium gewährleistet sein."

 

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