Sozialbericht – SPD für mehr Hilfe beim Beantragen von Mitteln

Veröffentlicht am 10.06.2019 in Gemeinderatsfraktion
 

Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, stellv. Fraktionsvorsitzende

Sozialbericht – SPD für mehr Hilfe beim Beantragen von Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz und für städtischen bezahlbaren Wohnungsbau in Walldorf

Was ist ein Sozialbericht? Die soziale Lage in Walldorf wird mit dem jährlichen Sozialbericht anhand der Pflichtaufgaben der Gemeinde und der Freiwilligkeitsleistungen, wie z.B. Familienpass dokumentiert. Insbesondere werden die vielen ehrenamtlichen, sozialen Aktivitäten von Vereinen und Organisationen ebenfalls aufgeführt. Dies geht auf einen SPD-Antrag vor über 15 Jahren zurück. Lesen können Sie die Sozialberichte von 2010 bis heute auf der Homepage der Stadt Walldorf – Sie finden sie im Bereich ‘Leben in Walldorf‘ unter ‘Soziales‘.

Warum brauchen wir einen Sozialbericht? Die finanziellen Mittel, über die die Stadt verfügt, sollen auch in freiwillige Leistungen der Stadt und nachhaltig für Soziales eingesetzt werden. Die Stadt zeigt mit dem Sozialbericht seit Jahren, dass sozialer Zusammenhalt und Unterstützung in Walldorf großgeschrieben werden. Durch den Bericht erfährt der Gemeinderat wie es steht, um reagieren zu können.

SPD-Fraktion. Andrea Schröder-Ritzrau nahm für die SPD-Fraktion Stellung und dankte allen, die sich hauptamtlich und insbesondere ehrenamtlich in unterschiedlichsten Bereichen für die Menschen in Walldorf engagieren.

In Walldorf gibt es ca. 22.000 Arbeitsplätze, 700 Ausbildungsplätze und eine hohe Bevölkerungsdynamik. Mittlerweile zieht jeder 14te Einwohner im Jahr weg, für den dann ein neuer hinzuzieht. Wir sind damit eine dynamische und mit fast 20% ausländischen Einwohnern aus 99 Nationen eine internationale Kleinstadt.

Es gibt viel zu loben - exemplarisch in diesem Jahr z. B. den Bericht über die Integration von Flüchtlingen. Die hauptamtliche Integrationsmanagerin der Stadt, Frau Dörflinger und die vielen Ehrenamtlichen des Vereins ‘Begegnungen in Walldorf e.V.‘ (Vorstand: K. Siebold, A. Hübner, I. Exel-Gräter, B. Kuhn) vormals AK Asyl, sind unermüdlich aktiv, um Menschen auf der Flucht Unterstützung entgegen zu bringen. Die Arbeit braucht weiter ehrenamtlich Engagierte. Wir sehen uns bestätigt, die Anschlussunterbringung möglichst dezentral organisiert zu haben. Jetzt muss schnell Einigung in Berlin erzielt werden, dass Flüchtlinge, die hier eine Ausbildung absolvieren, nicht finanziell schlechter gestellt werden (nicht jeder Flüchtling hat Anspruch auf Ergänzung durch Berufsausbildungsbeihilfe).  Überlegungen der Astorstiftung in Einzelfällen zu unterstützen, kann überbrücken, aber die Bundesregierung hat aus Gleichbehandlungsaspekten endlich zu liefern.

Die SPD-Fraktion leitet aus dem Bericht 2 Handlungsschwerpunkte ab:

Erstens wollen wir in Walldorf besser werden bei der allgemeinen Antragsunterstützung. Ein Beispiel: 200 Kinder in Walldorf wachsen in Haushalten auf, die von Grundsicherung leben müssen - schwierig genug. Es kann aber nicht sein, dass nur ein ganz geringer Teil dieser Kinder die ihnen zustehenden Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz erhalten. Die Komplexität der Antragstellung ist Hauptproblem. Wir sehen gute Ansätze Betroffene in Walldorf zu unterstützen, die man weiter ausbauen muss auch beim Thema Sozialticket und Grundsicherung im Alter.

Zweitens werden wir mit dem Eigenbetrieb gemeinsam für eine weitere Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts für Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen, sowie für seniorengerechtes Wohnen sorgen. Wir bleiben auch bei unserer Forderung, dass die Stadt selber im zweiten Bauabschnitt Walldorf Süd bezahlbare Wohnungen baut,  die vom Eigenbetrieb betreut werden.

Sie haben Anregungen zum Thema? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

 

Homepage SPD Walldorf

wir für Wiesloch

Für uns im Bundestag

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11.06.2019 08:55
Berliner Zeilen.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, auf solche Stunden und Tage in der SPD könnten wir alle auch gut verzichten. Andererseits: Wie immer muss es jetzt auch wieder weitergehen. In der Bundestagsfraktion haben wir mit Rolf Mützenich einen wunderbaren Kollegen für den Übergang bestimmt, den ich mir eigentlich auch für mehr als den Übergang vorstellen könnte. Und die Arbeit geht auch weiter… Wir haben am Freitag ein großes

Noch einmal jung sein und die Welt bereisen, das wünscht sich jeder. Für Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus den USA könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, voraussetzt es findet sich eine Gastfamilie in Deutschland für das Schuljahr 2019/2020. Ein internationaler Austausch, wie ihn dieses Programm anbietet, ist gerade für junge Leute unendlich wichtig. Ich hoffe sehr, dass sich auch im Wahlkreis Rhein-Neckar noch Gastfamilien finden. Im Auftrag des Deutschen

Die islamische Religionsgemeinde IGMG hatte zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen und Vertreter der Walldorfer Kirchen, Parteien und weiterer Organisationen waren der Einladung gefolgt. Das gemeinsame Fastenbrechen fand zum fünften Mal statt. Es wurde 2015 ins Leben gerufen als sich Walldorfer Religionsgemeinschaften gemeinsam um die Unterstützung der ankommenden Flüchtlinge kümmerten. Unter den Gästen war auch die Vorsitzende der SPD Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Vorstandsmitglied Akif Ünal, um sich beim gemeinsamen Essen

AKTUELLES AUS DEM LAND

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen - und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt. Bei der Vorstellung des Bündnisses am 29. Mai in Stuttgart haben die Partner ihre Motivation und ihre Beweggründe im Einzelnen dargelegt.

Mehr Infos hier.

 

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