Neuer Standort für die Freiwillige Feuerwehr Walldorf

Veröffentlicht am 20.04.2022 in Gemeinderatsfraktion
 

Der Gemeinderat fasste in seiner letzten Sitzung den Beschluss für ein neues Feuerwehrhaus Bereich des Bebauungsplans „Südlich des Friedhofs“ und hob gleichzeitig den im Dezember 2019 gefassten Beschluss für einen Standort im 3. Bauabschnitt von Walldorf-Süd auf. Stadtrat Christian Schick begründete die Zustimmung für die SPD-Fraktion: „Schon früh hat die SPD-Fraktion erkannt, dass ein Feuerwehrstandort von der Wohnstadt getrennt und dennoch zentral sein muss.Da auch eine Nähe zu Autobahn, Gewerbe- und Industriegebiet vorteilhaft ist, schien uns bereits damals schon der jetzt vorgeschlagene Standort südlich des Friedhofs optimal, weswegen wir in die Planungen einer Unterführung der dortigen Bundesstraße (B291, „West-tangente“) einsteigen wollten, um den vor einem Einsatz anrückenden Feuerwehrleuten eine möglichst verzögerungsfreie Anfahrt zu ermöglichen.

Leider wurde jedoch unsere Argumentation und Begeisterung für diesen Standort nebst der erforderlichen Querungsplanung – einen entsprechenden Antrag für eine sogenannte „Machbarkeitsstudie“ für eine Unterführung hatten wir diesbezüglich gestellt – weder durch die Verwaltung noch im Gremium geteilt.

Am Ende ging es dann im Wesentlichen nur noch um die beiden Standorte „Walldorf-Süd, 3. Bauabschnitt“ oder daneben, also „Variante Heckenpfütz“.

In beiden Fällen besteht eine unmittelbare Angrenzung zu Wohnhäusern, was sich letztlich, egal wie, mehr als nur ungünstig darstellt. Letztlich entschieden wir uns mehrheitlich für den Standort im Bauabschnitt 3, da so der Stadt dort eine größere eigene Fläche verblieb, um hier nach Möglichkeit weiteren bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Umso erfreuter sind wir jetzt aber, dass unser bereits totgeglaubter Favorit nunmehr doch realisiert werden soll.

Wie kam´s dazu? Seit der letzten Überprüfung des Raum- und Flächenbedarfs für unsere Wehr im Jahr 2016 haben sich einige Parameter verändert, was zu einem höheren Flächenbedarf führte. Dies würde bedeuten, dass im 3. BA von Walldorf-Süd deutlich weniger Fläche für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen würde. Da aber die Stadt an der Straße „Am Friedhof“ eine größere zusammenhängende Grundstücksfläche erwerben konnte, auf der der erweiterte Flächenbedarf der Feuerwehr realisierbar ist, begann ein Umdenkungsprozess.

Die SPD-Fraktion begrüßt diesen Vorschlag ausdrücklich, da er alle unsere bereits eingangs erwähnten wichtigen Kriterien erfüllt. Außerdem gibt es dort Synergieeffekte mit dem Standort des DRK, der ebenfalls erweitert werden soll.

Der Stadt beschert dieser Vorschlag ergänzend deutlich über 7.000 qm zusätzliches städtisches Bauland im 3. Bauabschnitt von Walldorf-Süd, welches zum Beispiel für eine Bebauung mit „bezahlbarem Wohnraum“ verwendet werden kann. Überflüssig zu erwähnen, dass wir uns genau hierfür einsetzen werden!

Bezüglich des neuen Feuerwehrstandorts am Friedhof gilt es jetzt nur noch, die beste Lösung der Querung der B 291 für die anrückenden Feuerwehrleute zu finden, so dass diese im Alarmierungsfall nicht an roten Ampeln stehen müssen.

Weiterhin muss natürlich sichergestellt sein, dass die Würde des angrenzenden Friedhofs und seiner Toten gewahrt bleibt.

In beiden Fällen sind wir aber sicher, dass dies bei den weiteren Planungen berücksichtigt und gelöst werden wird.

Wir stimmen der Vorlage freudig zu.“

 

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Das 9-Euro-Ticket startet!.
Geschafft! Die letzte Hürde zum 9-Euro-Ticket ist genommen. Nach dem gestrigen Beschluss im Bundestag haben heute auch die Länder im Bundesrat dem 9-Euro-Ticket zugestimmt. Damit kann das Ticket wie geplant zum 1. Juni starten - auch in Baden-Württemberg!

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Mit großer Erleichterung reagiert der SPD-Landesverband Baden-Württemberg auf das vierte Corona-Steuerhilfegesetz sowie auf das Pflegebonusgesetz, welche heute im Bundestag verabschiedet werden sollen.

"Mit dem Bonus für Pflegekräfte und dem neuen Corona-Steuerhilfegesetz leistet die Ampel einen elementaren Beitrag zur Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie, sowohl für Arbeitnehmer:innen, als auch für Unternehmen," betont der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch, und ergänzt: "Pflegekräfte haben während der Pandemie unglaubliche Arbeit geleistet. Ihre Mehrarbeit auch finanziell zu würdigen, setzt ein wichtiges Signal." Potenziell könnten über 200.000 Beschäftigte in Baden-Württemberg von dem Pflegebonus profitieren. "Und mit den Hilfen, die der Bund nun mit dem neuen Steuerhilfegesetz umsetzen will, werden sowohl Beschäftigte entlastet als auch viele kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, die hier in Baden-Württemberg während der Pandemie besonders in Bedrängnis geraten sind," so Stoch weiter.

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