Nachhaltigkeit - braucht es mehr oder weniger Regeln und Verbote aus der Politik?

Veröffentlicht am 12.03.2018 in Ortsverein
 

v.l. Bernd Westphal, Urte Thölke, Christine Müller und Lars Castellucci

Wie kann „Nachhaltiges Wirtschaften“ aussehen? Dieser Frage gingen der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci, sein Kollege, der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bernd Westphal, und die SAP-Nachhaltigkeitsmanagerin Christine Müller bei einer gut besuchten Veranstaltung im „Sickinger Hof“ nach. Vom gastgebenden SPD-Ortsverein Walldorf begrüßte Vorstandsmitglied Urte Thölke, selber beruflich mit dem Thema befasst, die Anwesenden.

 

„Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“, stellte Castellucci gleich zu Beginn in den Raum. Und tatsächlich kristallisierte sich im Laufe der Veranstaltung mehr und mehr raus, dass es ein Gleichgewicht von ökonomischen, ökologischen und sozialen Faktoren braucht, um zu mehr Nachhaltigkeit zu kommen. Vor allem der Wirtschafts- und Nachhaltigkeitspolitiker Bernd Westphal warb für eine ausgewogene Sichtweise: „Nachhaltigkeit bedeutet auch, dass die Menschen weiterhin Arbeit haben. Und das geht nicht, wenn wir zum Beispiel von heute auf morgen alle Kohlekraftwerke schließen oder verbrauchsintensive Autos verbieten.“

Es braucht Konzepte, wie Arbeits- und Produktionsprozesse so umgesteuert werden, dass der Mensch das wichtigste Gut ist. Hier kommt es vor allem auf gute Bildung und Flexibilität an. Gleichzeitig brauchen wir gute Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmer. Rahmenbedingungen können zum Beispiel auch indirekt von Kommunen gesteuert werden, wenn sie sich bei Arbeits- und Beschaffungsvergaben auf nachhaltige Ausschreibungskriterien verpflichten. Dr. Andrea Schröder-Ritzrau berichtete, dass die SPD- Fraktion dahingehend kürzlich einen Antrag gestellt habe, der demnächst im Gemeinderat behandelt wird.

Die Diskussion lebte vor allem auch durch die vielen Fragen und Anregungen aus dem Publikum. Dabei sprachen sich einige für mehr Verbote durch die Politik aus, andere fanden, dass die Menschen eher langfristig ihr Bewusstsein und ihre Lebensweise ändern sollten. Einig waren sich aber alle darüber, dass das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist und auch in Zukunft noch wichtiger werden wird: „Deshalb freut es mich, dass sich alle Staaten gemeinsam auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt haben. Diese Ziele sind klasse und jetzt müssen wir nur eins tun: Sie umsetzen“, schloss Lars Castellucci die Veranstaltung mit einem positiven Appell.

 

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