„Luft nach oben“ in Wiesloch:

Veröffentlicht am 19.03.2019 in Ortsverein
 

Dr. Brigitta Martens-Aly stellte das Radwege-Konzept des Kreises vor

 Auf großes Interesse stieß ein Vortrag von SPD-Kreisrätin Dr. Brigitta Martens-Aly zum Radwege-Konzept des Rhein-Neckar-Kreises in und um Wiesloch. Anhand des ADFC-Fahrradklima-Tests von 2016 wurde zunächst die Situation in Wiesloch vorgestellt. Dabei wurde klar: hier ist noch „Luft nach oben“, auch wenn die Referentin immer wieder betonte, dass sich die Stadtverwaltung durchaus bemühe, auf Verbesserungsvorschläge, z. B.der Move-Radgruppe einzugehen. Die Nutzer-Umfrage jedenfalls ergab für Wiesloch eine Gesamtnote von 3,8 („grad noch versetzt“, rief ein Zuhörer) auf der den Schulnoten nachgebildeten Skala.

Entsprechend umfangreich fiel die Liste der Maßnahmen aus, die das Kreiskonzept zur Verbesserung vorschlägt. Konkret wurde aufgezeigt, wo zu schmale Radwege, fehlende Furtmarkierungen oder Schutzstreifen, schlechte Oberflächen oderunzutreffende Beschilderung das Radfahren in Wiesloch zum Abenteuer machen. Oder sogar behindern, wie aktuell an der Hauptverbindung zwischen Baiertal und Altwiesloch: hier wurde die Beschilderung des Geh- und Radwegs so geändert, dass Radfahrer dort nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen oder auf die Straße ausweichen müssen, mit der Begründung, der Trennstreifen zwischen Straße und Gehweg sei zu schmal. Das Ziel des Kreis-Konzepts ist aber gerade, das Radfahren auf überörtlichen Strecken zu einem alltagstauglichen und sicheren Verkehrsmittel zu machen, welches möglichst direkt zum Ziel führt. Nur wenn dies gegeben ist, kann der Anteil der Radfahrten am Gesamtverkehr weiter wachsen (das Konzept strebt eine Zunahme von heute 6 % der Wege auf 15 % bis 2030 an) und so die Städte vom Automobil-Verkehr entlasten.

Rückgrat des Kreiskonzepts sind „Startnetz-Routen“, die alle Kreisgemeinden miteinander und mit dem Umfeld verbinden und Routen zum Bahnhof, zu den Schulen und größeren Arbeitsstätten ausweisen. Abschnitte der Startnetz-Routen sind bereits vorhanden, weisen aber stellenweise Mängel auf, die im Vortrag detailliert vorgestellt wurden.

Das Publikum beteiligte sich lebhaft an der Diskussion verbesserungswürdiger Abschnitte und trug viele neue, ebenfalls verbesserungswürdige Situationen vor. Dauerbrenner wie die Durchfahrbarkeit der Hauptstraße (aktuell nur von 6-11 Uhr erlaubt) als noch fehlender Teil einer Nord-Süd-Achse oder die für Schüler gefährliche Situation am Radweg beim Hohenhardter Hof und mehr wurden angesprochen. Eine mögliche neue Radwegführung auf der ehemaligen Stadtbahntrasse stieß auf großes Interesse. Erfreut nahm man auch zur Kenntnis, dass der seit 3 Jahrzehnten versprochene Radweg Schatthausen-Gauangelloch im Konzept vorgesehen ist.

Dabei fängt laut Brigitta Martens-Aly die Diskussion jetzt erst richtig an, denn Wiesloch braucht, um den Radverkehr insgesamt zu stärken, auch ein eigenes, feinmaschigeres Radwegekonzept, welches mit Hilfe eines festzulegenden Budgets Stück für Stück umgesetzt wird mit klaren Zuständigkeiten in der Verwaltung. Sehr sinnvoll wäre dabei auch ein regelmäßig tagender Beirat von Radpraktikern – die lebhafte Diskussion zeigte, dass viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit der Ist-Situation unzufrieden sind und konstruktiv über Lösungen nachdenken. „Es geht um eine angemessene Aufteilung des Verkehrsraums, aber vor allem gehts es um Menschen, und zwar große wie kleine“, fasste die Kreisrätin ihre Motivation zusammen, „ums Miteinander und nicht zuletzt ums Stadterlebnis".

Stadtrat Richard Ziehensack berichtete aus der jüngsten Gemeinderatssitzung, bei der Anregungen zur Fortschreibung des Kreiskonzepts behandelt worden waren: die Move-Radgruppe hatte in einer Stellungnahme darum gebeten, die Verhältnisse auf der Strecke Altwiesloch-Baiertal wieder zugunsten der Radfahrer zu gestalten, eine bessere Ost-West-Verbindung durch die Stadt auszuweisen und eine sichere Radverbindung zwischen Schatthausen und dem S-Bahnhof Mauer in das Konzept des Kreises aufzunehmen. Anträge der Grünen und der SPD-Fraktion ergänzten diese Anregungen an den Kreis. Das Konzept soll nun auf Antrag der SPD auch im Gemeinderat als Ganzes vorgestellt und die Umsetzung mit einem Zeitplan versehen werden. So sind laut Ziehensack beispielsweise Oberflächensanierungen auf Radwegen in großem Umfang vorgesehen.

 

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