In unserem Tierpark tut sich was: SPD-Fraktion für den Startschuss zu umfangreichen Sanierungs- und Baumaßnahmen

Veröffentlicht am 25.10.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

Tierpark Walldorf

Unser Tierpark ist wichtig für alle Walldorferinnen und Walldorfer - ob groß, ob klein. Er ist seit Jahrzehnten ein beliebter Freizeitort für die Walldorfer Bevölkerung und hat sich über die letzten Jahre auch zu einem Naherholungsziel für die gesamte Region entwickelt. Aber es gibt auch einiges zu tun, denn die Infrastruktur ist in die Jahre gekommen.

Wie wichtig dieses Freizeitangebot im Freien ist, haben wir nicht zuletzt auch durch COVID-19 gemerkt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob an alle Beteiligten, den hauptamtlichen Tierpflegerinnen und Tierpflegern und an den Verein `Freunde und Förderer des Walldorfer Tierparks e.V.` für sein unermüdliches Engagement, allen voran den Familien Schreier und Spiegel.

Hohe Priorität muss die Bereitstellung und Verbesserung im Bereich des Betriebshofes des Tierparks haben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen hier eine zeitgemäße Futterküche zur Versorgung der Tiere sowie entsprechende Sozialräume. Hier muss hygienisch und nutzungsorientiert neu geplant und das Geplante dann auch umgesetzt werden. Die SPD-Fraktion stimmt daher der Neuplanung eines Betriebsgebäudes zu.

Der Spielplatz ist wunderbar und wird umfänglich genutzt und, wenn ich das hier sagen darf, es ist sogar einer der ersten Orte, den ich mit meiner Familie kennenlernen durfte, als wir vor 22 Jahren mit unserer damals noch kleinen Tochter aus Schleswig-Holstein hergezogen sind. Wir waren begeistert und sind es noch heute. Die Verwaltung schlägt vor, hier eine pädagogisch gestaltete „Umwehrung“ zu errichten. Ja, auch die SPD-Fraktion sieht hier die Möglichkeit mit einfachen Mitteln naturpädagogische Akzente zu setzen und stimmen daher der weiteren Planung diesbezüglich gerne zu. „Umwehren“ brauchen wir ihn aber nicht, unseren Tierparkspielplatz.

Das ist so ein Wort aus der Baufibel, das, wenn man es wörtlich nimmt, in diesem Kontext merkwürdig anmutet. Also: Ja zu Punkt zwei der Beschlussvorlage: „Naturpädagogische Element zur Einfassung des Spielplatzes unter Einbindung von Fachleuten erarbeiten“. Natürlich müssen diese Elemente auch zum Anfassen und Ausprobieren sein – eine reine Darstellung von Infotafeln halten wir in anderen Bereichen für angebracht – nicht aber am Spielplatz.

Die SPD-Fraktion sieht die dringende Notwendigkeit für einen gesonderten Eingang für die Gastronomie. Besucher sollen insbesondere in den Abendstunden nicht durch den ganzen Tierpark geleitet werden, bevor sie in der Gastronomie ankommen – also grünes Licht für die Planung und Umsetzung.

Der vierte Punkt ist das eigentliche Herzstück der Neu- bzw. Umplanungen. Wir begrüßen die weiteren Details zum Umsetzungskonzept „Aufbau eines Schaubauernhofs“ im Tierpark, das die Verwaltung vorantreibt. Hier ist uns die naturnahe Bildung im Freizeitbereich sehr wichtig. Uns ist auch hier die personelle Ausgestaltung sehr wichtig in Bezug auf die Naturpädagogik. Zu den Details werden wir zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen – heute allerdings noch eine Bemerkung am Rande: In der Vorlage wird vorgeschlagen, Erdmännchen und Krallenaffen als kurzweiligen Besuchermagneten anzuschaffen.

 

Die SPD-Fraktion ist der Meinung, dass unser Tierpark sich auf das geplanten Bauernhof- und Haustier-Angebot fokussieren sollte! Das ist didaktisch, in Bezug auf nachhaltige Bildung unserer Jüngsten und auch auf Grund der Infrastruktur in unserem Tierpark die richtige Entscheidung!

Erdmännchen sind ausgesprochenen Gruppentiere und leben in trockenen warmen Gebieten, z. B. in Namibia in der Savanne. Was sollen die hier bei uns im Winter, der nie ein namibischer wird?

Darüber diskutieren wir heute nicht, werden das Thema aber sehr aufmerksam bei weiteren Diskussionen im Rat begleiten. Wie sehen Sie das? Wir freuen uns über Ihre Anregungen. info@spd-walldorf.de.

 

Wir freuen uns, dass es mit unserem Tierpark 2022 sehr intensiv weitergeht und danken nochmal allen, die das so gut begleiten!

 

Andrea Schröder-Ritzrau für die SPD-Fraktion

 

Homepage SPD Walldorf

AKTUELLES AUS DEM LAND

Nach zahlreichen Veranstaltungen zum Austausch in Ortsvereinen und mit Mitverhandler*innen auf Landesebene wurde heute auf einem hybriden Parteitag mit einer deutlichen Mehrheit von 98,8 Prozent der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auch innerhalb der SPD beschlossen. SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch zeigte sich in Berlin erfreut über die große Zustimmung: "Dieses Ergebnis spricht für die sozialdemokratischen Inhalte in einem Koalitionsvertrag, der greifbar und mit klaren Vorhaben und Ansprüchen auf der Seite aller Menschen in Deutschland steht. Für mehr Respekt, Zusammenhalt, und für eine umfassende Modernisierung unseres Landes. Auch persönlich bin ich sehr stolz auf das, was wir gemeinsam verhandelt haben, denn mit diesem Vertrag kommen neben dem Bürgergeld, den 12 Euro Mindestlohn, der Kindergrundsicherung, mehr ambitioniertem Klimaschutz und 400.000 neuen Wohnungen auch spürbare Verbesserungen und massive Investitionen für gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Jetzt gilt es, dass wir mit Olaf Scholz als Kanzler und gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern in Bund und Ländern den Fortschritt anpacken."



Berlin, 4.12.2021

SPD-Generalsekretär Sascha Binder kommentiert die Äußerung von Landesgesundheitsminister Manfred Lucha, er brauche mit Blick auf den Corona-Krisenstab der Bundesregierung ,keinen General, der uns sagt, was wir zu tun haben. Das wissen wir!‘ wie folgt:



"Leider hat man bei Herrn Lucha in dieser Krise nur selten den Eindruck, er wisse, was zu tun ist. In Baden-Württemberg werden derzeit Menschen nach vierstündigem Anstehen in der Kälte abgewiesen, weil zu wenig Impfstoff vorhanden ist. So lange solche Zustände herrschen und die Landesregierung nicht alle Maßnahmen ergreift, die jetzt schon möglich sind, sollte Minister Lucha seine unqualifizierten Belehrungen einfach sein lassen. Der Minister ist gut beraten, künftig eng mit dem Corona-Krisenstab der Bundesregierung zusammenzuarbeiten, der zu Beginn dieser Woche seine Arbeit aufnimmt."



"Im Übrigen haben es die Länder mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz derzeit selbst in der Hand, die notwendigen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu verhängen. Wer jetzt in Berlin nach einer Bundesnotbremse und der epidemischen Notlage ruft, hätte in Stuttgart schon längst für geschlossene Clubs, Bars und Geisterspiele sorgen können. Die von Lucha geforderten Kontaktbeschränkungen sind nach aktueller Rechtslage im privaten sowie öffentlichen Raum möglich. Das kann die Landesregierung sofort anordnen, wenn sie es für erforderlich hält."



Stuttgart, 29.11.2021

SPD-Landeschef Andreas Stoch äußert sich zum heute in Berlin vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grüne und FDP: "Ich freue mich, dass das neue Regierungsbündnis in Berlin unter Dach und Fach ist. Die Ampel steht für eine Fortschrittsregierung, die mit Olaf Scholz an der Spitze das Land neu aufstellen und in eine gute Zukunft führen wird."

 

Freitagspost

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