Für die Beleuchtung des Bögnerwegs kämpfen

Veröffentlicht am 11.03.2021 in Gemeinderatsfraktion
 

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurden in den Haushalt 2019 Mittel für die Beleuchtung des Bögnerwegs – Radweg zwischen Wiesloch und Rauenberg – aufgenommen. Dazu wurde die Verwaltung beauftragt, mit der Stadt Rauenberg eine Finanzierungsvereinbarung zu treffen, die der mit der Gemeinde Dielheim bezüglich der Kosten der Beleuchtung des Radwegs Wiesloch-­ Dielheim entspricht. Alle Vorbereitungen wurden getroffen, der Baubeschluss im Wieslocher Gemeinderat sollte am 30.9.2020 gefasst werden, da grätschte die Untere Naturschutzbehörde dazwischen und erklärte „Eine Beleuchtung des Bögnerwegs widerspricht m. E. den Zielen des Naturschutzes in diesem Gebiet (insbesondere in der Umgebung des Naturschutzgebietes). Es sind starke Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu erwarten, auch ohne bereits tiefergehende Untersuchungen. Wir bitten daher von der Planung Abstand zu nehmen und eine Alternativplanung zu erstellen.
Stadtrat Klaus Rothenhöfer äußerte für die SPD-Fraktion sein Unverständnis für diese Position, die offensichtlich am grünen Tisch ohne Ortskenntnis entstanden war. „Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage" zitierte er und erinnerte unter anderem daran, dass vor Jahren unter dem Stichwort „Angsträume abbauen" eine solche Beleuchtung allgemein begrüßt worden wäre. Die lokale RNZ habe die Situation aus der Sicht der Benutzer treffend dargestellt.
Der Ausschuss für Umwelt und Technik wollte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Begründung der Naturschutzbehörde nicht zufrieden geben sondern dafür kämpfen, den Bögnerweg mit intelligenten Lampen auszuleuchten

 

 

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15.04.2021 08:41
Berliner Zeilen 4/21.
05.03.2021 11:06
Berliner Zeilen 3/21.

AKTUELLES AUS DEM LAND

Der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zu der heutigen Pressekonferenz von Grünen und CDU:

"Auch ein halbherziger Neuanstrich kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Grün-Schwarz heute nicht zum ersten Mal Versprechungen macht, die damit noch längst nicht umgesetzt sind. Immer das gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten ist bekanntlich kein Erfolgsrezept. Warum sollte jetzt gelingen, was in den letzten 5 Jahren gescheitert ist?

SPD-Landes und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch erklärt zu der Neuauflage einer grün-schwarzen Koalition:

"Mit dieser Entscheidung haben die Grünen die Chance verpasst, den Kompass auf Zukunft zu stellen. Wir hatten angeboten, uns in einer neuen Regierung mit Grünen und der FDP mit Tatkraft und Energie für mehr Klimaschutz, bezahlbaren Wohnraum, sichere Arbeitsplätze und gute Bildung einzusetzen. Eine Ampel-Koalition hätte das Potential gehabt für eine gute, sozial gerechtere, nachhaltigere und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft für Baden-Württemberg.

SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch äußert sich zu den Ergebnissen der Landtagswahl 2021: "Gerade in den Zeiten von Corona war der Wahlkampf aus der Opposition heraus sehr schwierig, doch das Ergebnis ist immerhin deutlich besser, als man es uns prophezeit hatte. Die Menschen in Baden-Württemberg wünschen sich eine neue, bessere Landesregierung - die CDU ist deutlich abgewählt, niemand will eine Neuauflage von Grün-Schwarz.

 

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