Dutzende neuer preisgünstiger Wohnungen dank SPD-Innenentwicklungsmodell

Veröffentlicht am 30.03.2019 in Gemeinderatsfraktion
 
Klaus Rothenhöfer

Dank des von der SPD-Fraktion beantragten Wieslocher Innenentwicklungsmodells wird es in Wiesloch demnächst wieder mehrere Dutzend Sozialwohnungen bzw. Wohnungen im geförderten Wohnungsbau geben. In den Gebieten „Quartier am Bach“ (ehemals Wellpappe) und „Zwischen den Wegen/In den Breitwiesen“ werden diese Wohnungen im Rahmen des Baulandmanagements entstehen.

Stadtrat Klaus Rothenhöfer zeigte sich namens der SPD-Fraktion sehr zufrieden über diese erste Umsetzung der SPD-Initiative. „Ohne die SPD-Fraktion hätte es diesen Antrag und damit den geförderten Wohnungsbau nicht gegeben. Darauf sind wir stolz!“ führte er aus und fuhr fort: „Wir sind aber auch den anderen Fraktionen dankbar, dass sie unsere Initiative letztlich doch unterstützt haben. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Wieslocher Gemeinderat braucht man für eine Mehrheit immer mindestens drei Fraktionen: Eine Fraktion allein erreicht garnichts, auch wenn manchmal der gegenteilige Eindruck erweckt werden soll.“

Für die SPD-Initiative gibt es im Wesentlichen drei Gründe:

1. In Wiesloch werden derzeit die planerischen Voraussetzungen geschaffen, um eine Reihe von Wohnbauflächen auf bisherigen Gewerbe- und Industriegebieten zu ermöglichen. Da es sich durchweg um erschlossenes Gelände handelt, gibt es keine Umlegung und damit auch keinen Flächenabzug zugnsten der Gemeinde, der Planungsgewinn bleibt allein beim Grundstückseigentümer und Investor.

2. In Wiesloch sind in den vergangenen Jahren Mietwohnungen im preiswerten Segment ausschließlich durch die Städtische Wohnbaugesellschaft entstanden, in zwei Objekten mehr als hundert Wohnungen. Die Wohnungen waren praktisch mit der Fertigstellung vermietet, was die starke Nachfrage nach preiswerten Mietwohnungen belegt. Privat werden fast ausschließlich Eigentumswohnungen im hochpreisigen Segment errichtet. Das liegt u.a. daran, dass privater Wohnungsbau in erheblichem Umfang auch darin besteht, entweder vorhandene Ein- und Zweifamlienhäuser auf den in den sechziger Jahren üblichen großen Grundstücken abzubrechen oder spekulativ zurückgehaltene Grundstücke in diesen Gebieten zu erwerben und dort große Mehrfamilienhäuser zu errichten.

3. Größere Anzahl neuer Wohnungen auf großen ehemaligen Gewerbe- und Industriegebieten lösen zwangsläufig Folgeinvestitionen zu Lasten der öffentlichen Hand für Infrastrukturmaßnahmen aus. (Krippenplätze, Kigaplätze, Schulräume, Sportflächen, Freizeitanlagen usw.) Wenn wir durch unsere planungsrechtlichen Entscheidungen den Wert von Grundstücken steigern, dann halten wir es für fair, dass ein Teil dieser Wertsteigerung auch der öffentlichen Hand – sprich den Bürgern – wieder zurückgegeben wird. Das ist die Philosophie, die hinter dieser Idee steckt. Wir wollen eine Stadt, in der besser und schlechter Verdienende in guter Nachbarschaft zusammen wohnen.

 

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