Dienstältester SPD-Ortvereinsvorsitzender kommt aus Neidenstein

Veröffentlicht am 02.04.2015 in Aus dem Parteileben
 

Gerhard Echner und Helmut Beck

Vermutet hat es Helmut Beck schon seit über drei Jahren, nun hat er nach wochenlangen Bemühungen und Recherchen die Bestätigung von kompetentester Stelle, dem Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn, erhalten: Gerhard Echner, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neidenstein, ist der dienstälteste Vorsitzende eines SPD-Ortsvereins in Deutschland überhaupt.

„Diese Mitteilung stellt“, so Helmut Beck, „eine echte Sensation dar und ist auch für mich persönlich eine große Befriedigung deshalb, da ich vor nun 46 Jahren in Neidenstein, eine der kleinsten noch selbständigen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises, den dortigen SPD-Ortsverein mitgegründet habe, bei dem ich auch heute noch Mitglied bin.“

Gerhard Echner, geboren im Nachbarort Eschelbronn und seit vielen Jahren in Neidenstein wohnhaft, hat den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Neidenstein im Jahre 1974 übernommen und führt diesen seit dieser Zeit mit großem Erfolg. Zeitweise stellten die Sozialdemokraten im Burgdorf Neidenstein mit 5 von 10 Gemeinderäten und dem zwischenzeitlich verstobenen Bürgermeister Peter Haas sogar die Mehrheit.

SPD-Vorsitzender Gerhard Echner, der vor einigen Jahren aus Altersgründen aus dem Gemeinderat ausschied, war über viele Jahre erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters und wurde nach seinem Ausscheiden vom Gemeinderat zum ersten und bislang einzigen Ehrengemeinderat der Gemeinde Neidenstein ernannt.

Gestartet hat Helmut Beck seine konkreten Recherchen vor einigen Monaten beim SPD-Parteivorstand (Referat Parteiorganisation) in Berlin. Nach mehreren Rückfragen kam schließlich von dort die Mitteilung, dass die Anfrage an das Archiv für soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Referat Organisationsbestände) in Bonn weitergeleitet wurde, da wegen des sehr lange zurückliegenden Zeitpunktes des Beginns der Vorsitzenden-Tätigkeit von Gerhard Echner die betreffenden Unterlagen bereits dort archiviert seien.

„Ich räume ein, dass ich nicht damit gerechnet habe, von dieser Stelle, wenn überhaupt, eine schnelle Rückmeldung erhalten würde“, so Helmut Beck. Es genügte jedoch eine einzige E-Mail an den Leiter der dort zuständigen Abteilung, der sich noch am selben Tage telefonisch meldete mit folgender Mitteilung: „Ich habe ihre Anfrage bereits seit einiger Zeit zur Bearbeitung auf dem Tisch: Angesichts des sehr langen Zeitraumes (es galt tausende von Vorgängen zu sichten) war es jedoch leider nicht möglich, ihnen eine auf ihre Anfrage eine qualifizierte Antwort zu geben. Nun jedoch gilt als gesichert, dass Gerhard Echner der dienstälteste noch im Amt befindliche Vorsitzende eines SPD-Ortsvereins in Deutschland ist. Alle unsere intensiven Nachforschungen haben zu diesem Ergebnis geführt.“

 

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"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

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Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen"

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"Insbesondere die deutliche Erhöhung des Ökolandbaus und die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel in der gesamten Landwirtschaft sind wichtig und müssen im Fokus einer nachhaltigen Artenschutzpolitik stehen. Hier hat Baden-Württemberg noch deutlichen Nachholbedarf." Mit Blick auf das von der Landesregierung rechtlich ausgebremste Volksbegehren für gebührenfreie Kitas erklärte Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen. Die Bienenstöcke in der Villa Reitzenstein reichen für eine glaubwürdige Umweltpolitik jedenfalls nicht aus."

 

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