Die SPD Rhein-Neckar erneuert sich auf Kreisebene

Veröffentlicht am 16.07.2018 in Kreisverband
 

Stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau bei ihrem Eingangsstatement

Es gibt nichts Gutes außer man tut es – Erich Kästner trifft es auf den Punkt.

Dass etwas geschehen muss, war den Genossinnen und Genossen im Rhein-Neckar-Kreis klar. Wofür steht die SPD in Zeiten wie diesen? Wohin soll sie sich im kommenden Jahrzehnt entwickeln? Deshalb entschied man sich, auch auf regionaler Ebene ein Forum zu schaffen, um sich auszutauschen und über neue Wege für die Sozialdemokratie sprechen können.

Am Samstag, 30. Juni war es soweit. 50 Genossinnen und Genossen trafen sich im Foyer des Wieslocher Rathauses, um gemeinsam an ‘ihrer‘ SPD zu arbeiten. Hierzu hatte der Kreisverband den Rahmen gesetzt. „Wir bieten unseren Mitgliedern an, selbst Teil des Erneuerungsprozesses zu sein“ erklärte die stellvertretende Kreisvorsitzende Andrea Schröder-Ritzrau in ihrem Eingangsstatement. Die Veranstaltung gliederte sich in zwei Teile. Zunächst trug Oliver Zeisberger von der SPD-nahen Werbeagentur Squirrel & Nuts die Erkenntnisse aus seiner Sicht vor. Danach wurden die brennenden Themen der anwesenden Genossinnen und Genossen gesammelt, um diese in den Kleingruppen Sprache, Programm, Organisation und Personal zu vertiefen.

Es wurden viele Ideen zusammengetragen, wie man die Menscn wieder direkt erreichen könne. Dabei wurden auch wichtige Themen aufgeworfen – beispielsweise die konsequentere Besteuerung von amerikanischen Dienstleistungsunternehmen, die steigenden Lebenshaltungskosten und die viel zu hohen Mieten.

Es herrschte Einigkeit unter den Anwesenden, dass die SPD wieder zurückfinden müsse zu ihrer eigenen von sozialer Gerechtigkeit, mit der die Menschen etwas anfangen können. So kam man zur Kommunikation der Parteispitze: „Wir haben bereits Einiges umgesetzt in den letzten hundert Tagen. Darüber müssen wir mehr sprechen.“ bemerkte eine Genossin.

„Von Wiesloch aus werden wir nicht die SPD als Ganzes erneuern, aber wir können uns vor Ort besser aufstellen“, so die Beisitzerin im Kreisvorstand und Ortsvereinsvorsitzende von Wiesloch Anke Schroth. Als ein wichtiger Baustein wurde die Sprache erkannt. Schlagworte wie „Parität bei der Erhebung des Krankenkassenbeitrags“ mögen zwar technisch korrekt sein, werden allerdings von vielen nicht verstanden. Die Forderung nach gleichem Beitrag von Arbeitgeber und Arbeitnehmer versteht dagegen jeder. Denn: Die SPD darf in ihren Forderungen nicht gleich den Kompromiss mitdenken, sondern muss das fordern, was sie für nötig erachtet.

Die Genossinnen und Genossen waren mit viel Leidenschaft dabei. „Wir haben heute einen guten Anfang machen können“ sagte Marissa Dietrich, ebenfalls stellvertretende Kreisvorsitzende. In diesem Sinne wurden auch Multiplikatoren bestimmt, die die Ergebnisse in die Ortsvereine tragen sollen und „Wir werden nun im Juli in jedem Landtagswahlkreis eine solche Veranstaltung durchziehen.“

Am Freitag, den 20. Juli findet im Rosesaal in der Pestalozzistraße 20 in Leimen um 19 Uhr die nächste Veranstaltung statt.

Am 24. Juli wird dann Station im Rondeau in Hockenheim gemacht und schließlich geht es am 31. Juli nach Schriesheim.

 
 

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