Berufslotse für die Theodor-Heuss Realschule Walldorf

Veröffentlicht am 15.07.2020 in Gemeinderatsfraktion
 

Die stellv. Fraktionsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau zum Antrag der Realschule: "Die SPD-Fraktion begrüßt, dass unsere Realschule nun auch mit einem Berufslotsen bzw. KÜM Lotsen arbeiten will. In der Waldschule ist das Konzept seit Jahren bewährt. Bereits im AK Schulentwicklung hat sich meine Fraktion positiv dazu geäußert. Auch in der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Mai, bei der Kenntnisnahme des Schulberichts, lag der Antrag vor – von uns positiv gewertet.

Warum begrüßen wir das? Der Blick an unsere Werkrealschule, die Waldschule zeigt, wieviel Mehrwert ein Berufslotse für die Berufsorientierung der Schüler*innen bringt. An der Werkrealschule sind die Jugendlichen häufig noch sehr jung bei der beruflichen Entscheidung. Sie brauchen eine kooperative Unterstützung, die nicht von allen Eltern gleichermaßen geleistet werden kann. Der KÜM Lotse vernetzt Kollegium, Schulsozialarbeit, Berufsberatung der Arbeitsagentur, IHK und Betriebe vor Ort sowie auch die ehrenamtlichen WiWa-Familie Berufspaten. Gemeinsam bieten dann alle Akteure den Schülerinnen und Schüler unterschiedliche aber immens wichtige Beratung, Hilfe und Unterstützung bei der erfolgreichen Planung ihrer Berufswahl an.  Ein wirklich bewährtes Konzept.
 

Warum nun auch in der Realschule? 2016 hat sich die Schullandschaft geändert. Grün-Schwarz hat den Realschulen im Land aufgetragen auch den Hauptschulabschluss zu prüfen. Junge Menschen können dort - niveaudifferenziert unterrichtet - nach der Klasse 9 ihren Hauptschulabschluss erlangen - aktuell sind es an der Realschule 60 Schüler*innen und die Schule sieht die Tendenz steigend. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Konzepte zur Berufsorientierung insbesondere auch einne höheren Aufwand für die Vermittlung und Begleitung von Berufsparktika. Die Realschule hat zwar an die Regelungen des Kultusministeriums zur Beruflichen Orientierung mit Hauptschulanschluss angepasst und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit intensiviert, trotzdem realisieren die Pädagogen der Schule, sie werden ihren Schüler*innen nicht so gerecht, wie nötig. Um die Chancen der Schülerinnen und Schüler beim Übergang in die Berufswelt zu steigern, will man nun auch mit dem bewährten Konzept Berufslotse arbeiten. Wir finden das richtig!

Ein Satz zur Förderung: Die Agentur für Arbeit könnte die Stelle fördern. Tut sie aber nicht. Das Gespräch der Verwaltung mit der Agentur für Arbeit bezüglich eines Zuschusses der Personalkosten war offenbar negativ - so der Vorlage zu entnehmen. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Aber! Für die SPD-Fraktion ist die Maßnahme so wichtig, dass wir, in Ermanglung des Zuschusses, die kompletten Personalkosten (ca. 26.000 €) von der Stadt tragen würden. an der Waldschule gibt es seit 2012 einen geförderten KÜM Lotsen. Die Stelle ist nicht mehr weg zu denken! Die SPD-Fraktion stimmt zu – weil wir es finanzielle können und weil Bildung und Ausbildung bei uns Priorität hat.

Mit der Agentur für Arbeit sollte die Verwaltung allerdings nochmal reden und wir hätten auch gern gewusst wie das Kultusministerium dazu steht - denn schließlich kommt von dort die Aufgabe an die Realschule. Und wer Aufgaben verteilt sollte auch die notwendigen personellen Ressource zur Verfügung stellen."

 

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Für uns im Bundestag

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AKTUELLES AUS DEM LAND

Die SPD Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten von Karstadt und Kaufhof. "Wir kämpfen weiter für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Kaufhof und KarstadtSports. Es muss nun darum gehen, die angekündigte Schließung der Filialen in Göppingen, Mannheim, Stuttgart und Bad Cannstatt zu verhindern. Auch die Landesregierung ist hier gefordert, umgehend ihr Engagement zu verstärken. Es ist bezeichnend, dass von Ministerpräsident Kretschmann zu diesem Thema bislang nichts zu hören ist.

Sollten Schließungen tatsächlich nicht abgewendet werden können, braucht es eine ordentlich ausgestattete Transfergesellschaft mit einer zwölfmonatigen Laufzeit und guten Qualifizierungsmaßnahmen. Das Land darf sich einer finanziellen Beteiligung nicht verschließen, um die Transfergesellschaft besser auszustatten, die Laufzeit zu verlängern und den Beschäftigten bessere Anschlussperspektiven zu ermöglichen. Ich werde auch dem Landesvorstand der SPD am morgigen Samstag einen entsprechenden Beschluss vorschlagen", so unser Landesvorsitzender Andreas Stoch.

Resolution des Landesvorstands

Generalsekretär Sascha Binder verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf: "Es ist absolut unzumutbar, wenn mitten in unserem Land bürgerkriegsähnliche Zustände vom Zaun gebrochen werden. Straßenschlachten solchen Ausmaßes kennen wir in Baden-Württemberg nicht und der Innenminister muss alles dafür tun, damit dies nicht zur Normalität wird. Ich wünsche allen verletzten Polizei- und Einsatzkräften eine baldige und gute Genesung."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro als "enormen Kraftakt" bezeichnet.

"Ich habe immer gesagt, wir brauchen einen Rettungsschirm für unsere Kommunen, damit diese in die Zukunft investieren können", so Stoch. "Und das ist sehr gut gelungen." So werden auf Vorschlag der SPD insbesondere die krisenbedingten Ausfälle der Kommunen bei der Gewerbesteuer ausgeglichen. Zusätzlich übernimmt der Bund die Kosten der Unterkunft in der Grundsicherung.

 

Freitagspost

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