Ein BAföG, von dem man wohnen, leben und lernen kann

Veröffentlicht am 01.08.2019 in Bundespolitik
 

Am 1. August 2019 trat die 26. BAföG-Novelle in Kraft. Ab dem Wintersemester 2019/20 verbessern sich die Leistungen des BAföG deutlich, berichtete unser SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci kürzlich bei einem Besuch der Walldorfer SPD.

In den letzten Jahren sind immer weniger Schülerinnen, Schüler und Studierende durch das BAföG gefördert worden. „Steigende Einkommen der Eltern haben dazu geführt, dass junge Menschen keinen Förderanspruch mehr hatten. Obwohl natürlich gleichzeitig die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Hinzu kommen komplizierte Antragsverfahren und die Angst vor Schulden, die junge Menschen davon abgehalten haben, BAföG zu beantragen. Zudem sind die Wohnkosten gerade in Hochschulstädten dramatisch gestiegen. Und immer mehr Studierende erziehen Kinder. Deswegen haben wir das BAföG umfassend verbessert“ so der Abgeordnete. Neben Erhöhungen des Wohn- und Krankenkassenzuschlags dürfen sich insbesondere BAföG-Empfangende, die Kinder erziehen oder nahe Angehörige pflegen, über bessere Leistungen freuen. Zudem wird ein Schuldenschnitt nach 20 Jahren eingeführt. Insgesamt steigt der Förderhöchstsatz beim BAföG so von 735 Euro auf 861 Euro monatlich.

 „Ein Studium darf nicht am Geld scheitern. Deshalb sorgen wir dafür, dass mehr junge Menschen Anträge stellen können und wieder mehr Menschen BAföG erhalten“, erklärt Castellucci und Andrea Schröder-Ritzrau, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Walldorf stimmte ihm zu. Sie habe selber ihr Studium nur durch die BAföG realisieren können und sieht es als eines der wichtigsten politischen Ziele der Sozialdemokratie, jungen Menschen unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern den Zugang zu Bildung und Ausbildung zu ermöglichen.

 

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